Auerbacher Feuerwehr bekommt Absauganlage

Gemeinde schreibt Brandschutzbedarfsplan für nächsten fünf Jahre fort

Auerbach.

Der Gemeinderat hat den Auftrag zum Einbau einer Absauganlage in die Fahrzeughalle des Feuerwehrgebäudes an ein Schkeuditzer Unternehmen vergeben. Das hatte unter zwei Bietern mit knapp 14.400 Euro das wirtschaftlichere Angebot vorgelegt. Damit realisiert die Gemeinde ein schon lange geplantes und im Brandschutzbedarfsplan verankertes Vorhaben. Zugleich hat der Rat die Fortschreibung des Dokuments für die nächsten fünf Jahre beschlossen.

Diesen Bedarfsplan haben Verwaltung und Feuerwehrleitung gemeinsam formuliert. Wie Wehrleiter Mario Preuß erklärte, sei in den vorangegangenen Jahren viel erledigt worden, unter anderem nannte er die Anschaffung neuer Atemschutztechnik und den bevorstehenden Kauf eines Löschfahrzeuges. Im Plan für die nächsten fünf Jahre habe man beispielsweise den Bedarf an einem neuen Tanklöschfahrzeug begründet, da der aktuelle Mercedes bereits 25 Jahre alt sei. Ein Tanklöschfahrzeug sei für Auerbach wegen der problematischen Löschwassersituation wichtig.

Im Zusammenhang mit dem Einbau der Absauganlage in die Fahrzeughalle wurde auch der Mietvertrag mit der Wohnungsgesellschaft Auerbach (WGA) für das Erdgeschoss des Gebäudes Obere Hauptstraße 30 verlängert. Er gilt jetzt für die nächsten 25 Jahre. Das war notwendig, weil für die mit Fördermitteln finanzierte Anlage eine 25-jährige Zweckbindungsfrist gilt. Wie WGA-Geschäftsführerin Susann Gahler sagte, betreffe dies aber nur das Erdgeschoss mit der Fahrzeughalle. Für das Dachgeschoss gebe es einen zweiten Mietvertrag.

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