Bitumen soll teilweise vom Schulhof verschwinden

Bis die Hohndorfer Glück-auf-Grundschule ihr 130-jähriges Bestehen feiert, soll die Versiegelung im Außenbereich reduziert werden.

Hohndorf.

Die Gemeinde Hohndorf denkt darüber nach, den komplett mit Bitumen versehenen Hof der Glück-auf-Grundschule zumindest teilweise zu erneuern. Bürgermeister Matthias Groschwitz (parteilos) sprach auf der Ratssitzung am Freitagabend davon, den Bitumen partiell aufzubrechen und so durch die geringere Versiegelung des Bodens das Kleinklima zu verbessern.

Der Impuls dafür sei von der Schule beziehungsweise den beiden Horteinrichtungen gekommen, die sich ein Sonnensegel für den Schulhof gewünscht hatten. Da die Schule 2020/21 ihr 130-jähriges Bestehen feiere, sei das ein guter Anlass, nicht nur das Sonnensegel, sondern auch eine teilweise Neugestaltung zu realisieren.

Auf der jüngsten Schulkonferenz habe es bereits erste Gespräche und Vorstellungen dazu gegeben, sagte er, die allerdings noch abgestimmt werden müssten. In einem nächsten Schritt müsste ein Planungsbüro beauftragt und später Fördermittel beantragt werden.

Die Schule stand auch bei einem weiteren Tagesordnungspunkt auf der Tagesordnung: Die Reinigungsarbeiten mussten neu vergeben werden. Da Schule und Verwaltung mit dem bisherigen Reinigungsunternehmen sehr zufrieden waren, hatte man eine Neuausschreibung der Leistung lange vor sich hergeschoben. Diese ist allerdings aller einiger Jahre vorgeschrieben, sodass die Gemeinde jetzt doch sechs Unternehmen um Angebote bat. Letztendlich legte das bisher schon eingesetzte Unternehmen mit rund 51.500 Euro das wirtschaftlich günstigste Angebot für die monatliche Unterhalts- sowie jährliche Grundreinigung von Schule und Sporthalle vor.

Nicht die Schule, aber trotzdem die Kinder des Ortes standen im Mittelpunkt der Bürgerfragezeit. Denn offenbar wird die Wippe auf dem Eisenbahnspielplatz vermisst, seit dieser neu gestaltet wurde. Der Spielplatz sei sehr schön geworden, hieß es, aber die Wippe fehle. Bürgermeister Groschwitz erklärte, dass aufgrund der zwischen den Spielgeräten vorgeschriebenen Abstandsflächen kein Platz mehr für die Wippe war. Man wolle sie aber wieder aufstellen - im Park an der Wasserschänke. So gebe es dann auch dort eine weitere Spielmöglichkeit. Auch auf die Frage eines Hohndorfers, was die "zwei abgeschälten Baumstämme" auf dem Eisenbahnspielplatz darstellen sollen, wusste Groschwitz eine Antwort: Sie gehören zu einem Fitnessgerät für Erwachsene, das sicher noch in diesem Jahr fertiggestellt werde.

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