Burkhardtsdorf strebt mehr Transparenz an

Der Bürgermeister regt Zielvereinbarungen an und erhofft sich dadurch mehr Verbindlichkeit und Kommunikation.

Burkhardtsdorf.

Mehr Transparen und leichte Kommunikation - das sind zwei Effekte, die sich Thomas Probst (CDU) von einer kürzlich im Rat kommunizierten Idee erhofft. Der Burkhardtsdorfer Bürgermeister hat vorgeschlagen, für die kommende Wahlperiode Zielvereinbarungen zwischen Verwaltung und Gemeinderat zu schließen. Es geht darum, einzelne Projekte für eine Wahlperiode zu definieren und mit einem festen Ziel zu versehen. Diese können beispielsweise in mehreren Stufen vereinbart werden.

Die Anregung geht auf eine Praxis zurück, die in der Stadt Achim praktiziert wird. Die Kommune im Landkreis Verden bei Bremen wendet diese Zielvereinbarungen auf den Zeitraum eines Doppelhaushaltes an. Eine solche Vereinbarung soll die beiderseitige Verbindlichkeit für Rat und Bürgermeister schaffen. Eine Berichterstattung über die Erreichung der jeweiligen Zielstufen ist in Achim im Rahmen des regulären Berichtswesens vorgesehen.

Die Burkhardtsdorfer Ratsleute haben bis Ende des Jahres Zeit, sich mit dieser Idee zu befassen. Dann möchte Probst sie im Gemeinderat diskutieren lassen. "Ich möchte die Doppik so mit Leben füllen", sagt Probst. Die Doppik ist die neue Buchhaltungsmethodik der Kommunalverwaltungen.

Zuvor ist in Burkhardtsdorf bereits die Verwaltungsstruktur umgestaltet worden. Da die Gemeinde die Verwaltungsaufgaben gegen Zahlung einer Umlage auch für die eigenständigen Gemeinden Auerbach und Gornsdorf erledigt, sind vor allem Doppelzuständigkeiten abgeschafft worden. Darüber hinaus ist ein Regionales Entwicklungskonzept für die gesamte Verwaltungsgemeinschaft aufgelegt worden. Dieses soll schließlich in einem gemeinsamen Flächennutzungsplan münden. Damit sieht Probst die Verwaltungsgemeinschaft organisatorisch für die Zukunft gut aufgestellt. Im kommenden Jahr stehen die Kommunalwahlen an und schon bald wird in Burkhardtsdorf ein neuer Bürgermeister gewählt.

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