Christine Lieberknecht kommt nach Hohndorf

Thüringer Politikerin hält am 3. Oktober Festrede - Wahlhelfer werden geehrt

Hohndorf.

Die frühere Ministerpräsidentin Thüringens, Christine Lieberknecht (CDU), wird am 3. Oktober anlässlich des Festaktes zum Tag der Deutschen Einheit in Hohndorf sprechen. Das sagte Bürgermeister Matthias Groschwitz (parteilos) vor dem Gemeinderat.

Lieberknecht war von 2009 bis 2014 Ministerpräsidentin und sitzt seit 1991 im Thüringer Landtag. Groschwitz hat die Politikerin insbesondere deshalb eingeladen, weil in diesem Jahr 30 Jahre Mauerfall gefeiert werden und die Thüringerin "als junge Frau aktiv am Prozess der friedlichen Revolution beteiligt war", sagte er. Seit 2016 sitzt sie auch im Vorstand der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Es ist bereits die 29. Auflage des Festakts im "Weißen Lamm". Und es ist nicht nur Tradition in der Gemeinde, den Tag der Einheit in dieser feierlichen Form und mit allen interessierten Hohndorfern zu begehen, Bürgermeister Groschwitz gelang es in der Vergangenheit auch immer wieder, prominente Festredner zu gewinnen. Im Vorjahr beispielsweise war es Peter Hahne, Fernsehmoderator, Journalist und Buchautor, davor der Theologe und Bürgerrechtler Frank Richter.

Ebenfalls Tradition hat es, dass der Bürgermeister an diesem Tag einen verdienstvoller Hohndorfer mit dem Ehrenwappen auszeichnet. Dieses Mal werden es allerdings gleich mehrere Bürger sein, denn Groschwitz will die Wahlvorstände der drei Wahlen in diesem Jahr ehren. "Ganz bewusst", habe er sich dafür entschieden, sagte der Bürgermeister. Denn bei deren Einsatz handle es sich um ein "sehr hohes Engagement zur Sicherung unserer Demokratie". Darum sollten sie angemessen gewürdigt werden.

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