Er rückt Feuerwehrleute ins richtige Licht

Markus Richter ist vom Kreisfeuerwehrverband ausgezeichnet worden. Seit Jahren fotografiert er Kameraden und Technik. Dabei ist der 39-Jährige noch nicht mal selbst Feuerwehrmann.

Cunersdorf.

Feuerwehren, erst recht diejenigen, deren Arbeit im Ehrenamt erfolgt, brauchen Unterstützer. Da sind zum Beispiel Firmen, die mit Spenden Anschaffungen unterstützen oder ihren Arbeitnehmern Freiräume schaffen, um jederzeit an Einsätzen teilnehmen zu können. Es gibt aber auch andere Unterstützer der Feuerwehren. Einer von ihnen ist Markus Richter.

Vor Kurzem wurde der Cunersdorfer vom Kreisfeuerwehrband Erzgebirge mit dem Titel "Förderer der Feuerwehren im Freistaat Sachsen" ausgezeichnet. Eine Ehrung, mit der der 39-Jährige nicht gerechnet hat. Seit Jahren nutzt er sein Hobby, um die Kameraden der Cunersdorfer und mittlerweile auch anderer Wehren, fotografisch zu begleiten. Egal ob Veranstaltungen, Ausbildungen oder Einsatzübungen: Der 39-Jährige ist oft mit seiner Kamera dabei. Angefangen hat es eher durch Zufall, wie er erzählt. Die Fotografie gehöre schon immer zu seinen Hobbys. Irgendwann hätten ihn ein paar ihm bekannte Feuerwehrkameraden gefragt, ob er nicht mal ein paar Bilder machen könnte. Er konnte. Und so ging es los.

Und weil er eben Cunersdorfer ist, lichtet er vor allem die Cunersdorfer Wehr ab. Aktuell macht er aber auch Fotos für die Erweiterung der Mitgliederkampagne, erklärt Paul Schaarschmidt, Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes. "Auch die Aufnahmen aus dem bisherigen Kampagnenbild für den aktiven Dienst stammen aus seiner Kamera." Eigentlich arbeitet Markus Richter aber als Tischler. Fotograf ist er nebenberuflich. Sein Vater habe ihn zur Fotografie gebracht, da war er noch ein Kind. Mitglied einer Feuerwehr ist er bis heute nicht, dennoch gehört der Mann mit der Kamera dazu.

Mit seiner Arbeit will er dazu beitragen, dass das Feuerwehrwesen Beachtung in der Öffentlichkeit findet. Für ihn eine Selbstverständlichkeit. Bei richtigen Einsätzen ist Markus Richter aber nicht dabei. Dieses Feld überlasse er Blaulicht-Reportern. Kameraden sind aber nicht die einzigen, die auf den Speicherkarten landen. Natur, Portraits und vieles mehr füllen sein Archiv. "Es macht alles Spaß." Und die Motive gehen ihm in allen Bereichen so schnell sicherlich nicht aus.

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