Für Polizei muss umgeplant werden

Bei der Umgestaltung des Gemeinschaftshauses in Meinersdorf zeigt sich: Die Behörde hat besondere Ansprüche an ihre Posten.

Meinersdorf.

Die Polizei hat in den Planungen für das Dorf- und Gemeinschaftshaus in Meinersdorf von Beginn an einen festen Platz gehabt. Die Planer haben dem Ortspolizisten einen eigenen Dienstraum in der ehemaligen Grundschule zugedacht. Doch gut gedacht, ist nicht immer auch gut gemacht. Denn nun müssen die Planungen umgeworfen werden.

Bürgermeister Thomas Probst hat darüber im jüngsten Gemeinderat informiert und es dabei verstanden, die Situation als echten Gewinn für die Gemeinde darzustellen. "Wir bekommen einen dauerhaften Polizeiposten mit Streifenwagen", sagte er. Und auch das Raumangebot werde erweitert, etwa um eine Frauenumkleidekabine. Daher werde die Polizei ins Kellergeschoss einziehen. Finanziert werde das alles vom Freistaat. Das klingt nach personeller Aufstockung.

Die Polizeidirektion Chemnitz sieht den Umbau ihres Außenpostens weniger euphorisch und will von einer personellen Erweiterung gleich gar nichts wissen. "An der Struktur des Dienstpostens ändert sich nichts", sagt Pressesprecherin Jana Ulbricht. Der Umzug werde lediglich dazu genutzt, die Dienststelle mit den heute üblichen Standards auszustatten. "Dazu befinden wir uns in Verhandlungen", so Ulbricht.

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