ION setzt im Sozialen verstärkt auf Klassenlehrer

Internationale Oberschule kommt ohne einen Schulsozialarbeiter aus

Niederwürschnitz.

An der Internationalen Oberschule Niederwürschnitz (ION) kommt den Klassenleitern in Bezug auf soziale Belange der Schüler eine besondere Bedeutung zu. Das sagte Schulleiterin Petra Herwig jetzt in Zusammenhang mit der Tatsache, dass an der Einrichtung kein Schulsozialarbeiter mehr tätig ist.

Man habe, weil dies seitens des Landkreises angeregt worden war, ein Jahr lang eine Schulsozialarbeiterin gehabt. Da diese aber einen wohnortnäheren Arbeitsplatz gefunden und darum gekündigt habe, sei man wieder zu dem schon zuvor praktizierten und erfolgreichen System zurückgekehrt. Und zwar würden vom Klassen- über die Fachlehrer bis hin zur Schulleitung alle Ebenen in die Schulsozialarbeit einbezogen. Zuallererst sei dabei der Klassenlehrer im Einsatz. "Wir Klassenlehrer haben im Vergleich zu anderen Schulen einen viel häufigeren Kontakt zu unseren Schülern", bestätigt Grit Vogel, stellvertretende Leiterin der privaten Schule. Damit erfolge die Schulsozialarbeit wesentlich kontinuierlicher, so Herwig. Einmal monatlich biete sie zudem eine Sprechstunde an und habe aller sechs Wochen Kontakt mit dem Chef der Elternvertreter, ergänzt sie. "So versuchen wir, Probleme auf dem direkten Weg zu klären. Das wird recht gut genutzt." Den Schülern stünde auch ein Vertrauenslehrer zu Verfügung. Zudem habe man eine "sehr gute und gewinnbringende Zusammenarbeit" mit dem Schulpsychologen des Landesamtes für Schule und Bildung.

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