Kinder und Eltern ziehen gut mit

In den Kindertagesstätten ist wieder Leben eingekehrt. Für die Einschränkungen wird verbreitet Verständnis gezeigt.

Stollberg.

In der Verwaltungsgemeinschaft Auerbach, Burkhardtsdorf Gornsdorf haben die insgesamt elf Kinderbetreuungseinrichtungen wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet. Laut der zuständigen Fachbereichsleiterin Beate Hock sind dafür die Rahmenbedingungen angepasst worden. Neben den in der Pandemie üblichen Verhaltensregeln gibt es jetzt jeweils eine Bringe- und Abholstation außerhalb der Einrichtungsgelände. Dort werden die Kinder übergeben und der Papierkram, wie die Gesundheitsabfrage erledigt. "Das fällt manchen Eltern sichtbar schwerer als den Kindern", weiß Hock zu berichten. Die Eltern können zudem den Betreuungsbedarf für die nächste Woche dort anmelden. In der laufenden ersten Woche sind noch nicht wieder alle Kinder in der Einrichtung. Diejenigen, die kommen, verbringen den Tag in festen Gruppen mit festen Bezugspersonen. Auch der Tausch von Spielzeug ist zurzeit tabu. "Wir haben versucht, die Gruppen nach den Betreuungszeiten zusammenzustellen und Geschwisterkinder in eine Gruppe zu stecken", erklärt Hock das Prozedere, das allerdings nicht bei allen Eltern auf Verständnis gestoßen sei. Alles in allem sei der Start aber entspannt gelungen.

So sieht es auch Ramona Mothes, die Leiterin der Kita Zwergenhaus in Stollberg. Dort sind am Montag 78 von 81 Kindern begrüßt worden. Anders als in der Verwaltungsgemeinschaft können in Stollberg die Kinder von jeweils einem Erziehungsberechtigten in die Gruppe gebracht werden. "Es haben sich alle - Kinder, Eltern und Erzieher - riesig gefreut, sich wieder in der Einrichtung zu sehen", berichtet Mothes vom ersten Tag.

Da in der Kita Sonnenschein in Jahnsdorf fast alle Gruppenzimmer über einen Zugang zur Terrasse verfügen, können die Eltern ihre Kinder dort den Erziehern übergeben. "Das funktioniert super. Alle ziehen mit", sagt Leiterin Judith Auerswald. Einige wenige Eltern seien von der Verkürzung der Betreuungszeit um jeweils eine Stunde am Morgen und am Nachmittag betroffen. "Aber das konnte geklärt werden. Diese Eltern haben Dienste getauscht oder die Großeltern springen ein", berichtet Auerswald.


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