Landkreis möchte Breitband ausbauen

Markterkundung abgeschlossen und Förderanträge gestellt

Annaberg-Buchholz/Burkhardtsdorf.

Der Erzgebirgskreis möchte den Breitbandausbau selbst in die Hand nehmen und hat dazu Fördermittelanträge bei Bund und Land gestellt. Das teilte die Pressestelle des Landratsamtes mit. Das Projekt zielt darauf ab, all jene förderfähigen Haushalte mit einem Breitbandanschluss zu versorgen, die bisher noch nicht von Projekten der kreisangehörigen Kommunen erfasst worden sind. Als förderfähig gelten dabei Adresspunkte, für die kein Anschluss mit mindestens 30MBit/s Downloadrate durch ein Telekommunikationsunternehmen direkt angeboten werden kann und für die in den nächsten drei Jahren kein Telekommunikationsunternehmen einen solchen Anschluss bereitstellen wird.

Aus diesem Grund gab es in den vergangenen Monaten umfangreiche Marktabfragen, anhand derer klar wurde, welche Gebiete für das Projekt des Erzgebirgskreises in Frage kommen. Der Bedarf fällt dabei äußerst unterschiedlich aus, wie das Beispiel der Verwaltungsgemeinschaft Auerbach, Burkhardtsdorf, Gornsdorf zeigt. Während Auerbach und Gornsdorf weitestgehend als erschlossen gelten und nur vereinzelt förderfähige Adresspunkte aufzuweisen hat, könnte Burkhardtsdorf großflächiger profitieren. Dort bestünde die Möglichkeit eines Antrages über den Kreis etwa für die Gebiete Waldweg, Auental, Am Geiersberg, Amselring, Obere Hausptstraße ab Bahnübergang bis Meinersdorf und Skihang. 48 Kommunen des Kreises sind am Projekt beteiligt. Insgesamt wurden 7.336 förderfähige Adresspunkte ermittelt. (bjost)

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