Mobilitätsmanager: Wie der öffentliche Nahverkehr individueller werden kann

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Ungünstige Anschlüsse können ein Ärgernis sein. Allen recht machen kann es ein Fahrplan dennoch nicht. Wie kann das Dilemma gelöst werden?

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)
Sie sind bereits registriert? 

11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    0
    FreierBürger
    07.03.2020

    Die Crux ist, daß die Gesellschaft an den einzelnen Bürger Anforderungen stellt, die selbiger nur bedingt je erfüllen kann. Er muß prinzipiell maximal belastbar, dynamisch, flexibel, jederzeit einsatzbereit und einsatzfähig sein, möglichst fließend neben Deutsch weitere fünf Fremdsprachen, vor allem Mandarin, verhandlungsfähig beherrschen und stets via www digital erreichbar sein, einschließlich Just-in-Time vollzogener örtlicher Präsenz. Nun kommen Leute daher und meinen, mit (Massen-) Verkehrsmitteln, die vor über 125 Jahren erdacht und erfunden wurden, die geforderte individuelle Mobilität des 21. Jahrhunderts lösen zu können. Diese Zielstellung wird niemals erfüllt werden können. Die Lösungsansätze sind aus anderen Branchen bereits vorgegeben. Heute werden bestimmte Produkte erst dann hergestellt, wenn eine konkrete Bestellung vorliegt. Im Verlagswesen ist PoD (print on demand) gängige Praxis, wie in anderen produktiven Bereichen auch! - Übertragen auf das Verkehrswesen bedeutet dies, ein Transportmittel (Fahrzeug) wird dann bereitgestellt, sobald ein Bedarf gegeben ist. Bedarf besteht bereits ab der Menge 1, unabhängig von Zeitpunkt und Route. D. h., im Endeffekt werden neue, individualisierbare öffentliche Verkehrsmittel in einem neuen Verkehrssystem erforderlich sein. Bildlich gesprochen: Statt einer getakteten Zugeinheit von Stollberg nach St. Egidien und zurück, ein PRC (personal railway car) an jedem Haltepunkt. Da geht man dann hin, steigt ein und schon geht es los, unverzüglich ohne jede Wartezeit; bitteschön völlig kostenlos, natürlich, was denn sonst!