Pechstein-Film wird Anfang Dezember uraufgeführt

Kartenverkauf für die Premiere in Zwickau startet am Freitag

Zwickau.

Der in Zwickau geborene Maler Max Pechstein (1881-1955) hatte ein bewegtes Leben. Dieses wurde nun verfilmt. Der Dokumentarfilm "Max Pechstein - Geschichte eines Malers" wird am 5. Dezember erstmals gezeigt. Eintrittskarten für die Premiere 19.30 Uhr im Filmpalast "Astoria" in Zwickau sind ab Freitag an der Museumskasse der Kunstsammlungen Zwickau Max-Pechstein-Museum zum Preis von 8Euro erhältlich.

Zur Premiere des rund 80-minütigen Films werden Regisseur Wilfried Hauke, die Pechstein-Enkel Julia und Alexander sowie weitere Vertreter der Max-Pechstein-Urheberrechtsgemeinschaft erwartet, sagte Mathias Merz, Sprecher der Stadtverwaltung Zwickau. Weitere Premieren folgen in England, Italien und in den USA. Eine gekürzte Fassung wird außerdem von MDR, NDR und 3 Sat ausgestrahlt.

Max Pechstein war zu seiner Zeit der erfolgreichste Maler des Deutschen Expressionismus. Der 1881 in Zwickau geborene Arbeitersohn blieb aber immer der Außenseiter unter den Malern der Künstlergruppe Brücke, die heute weltweiten Ruhm genießt. Erstmals wird in dem abendfüllenden Dokumentarfilm das abenteuerliche Leben Pechsteins in packenden Bildern erzählt. Die umfangreichen Dreharbeiten fanden neben Zwickau in Paris, New York, Dresden, Hamburg, Berlin, Kiel und an italienischen und litauischen Küsten statt.

Auf der dokumentarischen Ebene begleitet die Kamera die Nachfahren des Malers und lässt sie ausgiebig zu Wort kommen. So wird dieSuche der beiden Enkel Alexander und Julia Pechstein nach der wahren Geschichte hinter dem Mythos des 'Außenseiters' Max Pechstein gezeigt. (ja)

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