Satiriker feiert erzgebirgischen Dialekt

Die Sachsen standen am Samstag bei der Buchbar des Kultur- und Freizeitzentrums Lugau im Mittelpunkt. Zu Gast war erstmals der Leipziger Kabarettist Gunter Böhnke.

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9Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    ralf66
    17.10.2019

    @Maresch, danke für die umfangreichen, interessanten Ausführungen über den erzgebirgischen Dialekt.

  • 2
    0
    Maresch
    17.10.2019

    @Ralf. Mit Oberpfälzisch und Egerländisch ist es schwierig. Die (Vokal-)Betonung usw. ist bei diesen Dialekten ganz anders als im Erzgebirgischen. Mir ist auch keine Bezeichnung im Erzgebirgischen bekannt, die einer entspricht, die nur aus diesen beiden Dialekten bekannt ist. Im böhmischen Teil des Erzgebirges um Karlsbad herum könnte das schon möglich gewesen sein, wobei es dort ja keine deutsche Bevölkerung mehr gibt und dies kaum überprüfbar erscheint, aber für den sächsischen Teil des Erzgebirges würde ich das eher ausschließen, weil westlich ja gleich das Vogtländisch anschließt. Beim Vogtländischen könnte ich mir das aber sehr gut vorstellen. Zumal das Südvogtländisch um Schöneck herum auch den einzigen nordbairischen Dialekt im Bundesland Sachsen bildet und eine geschlossene Sprachinsel darstellt.

    Grundsätzlich ist es eine Frage für Germanisten bzw. Sprachforscher. Das Erzgebirgisch ist jedoch nur schlecht erforscht. Ich glaube, das Seminar für Indogermanistik an der Uni Jena hatte da mal was gemacht.

    Insgesamt wären die fränkischen Dialekte und auch der kleine nordbairische Dialekt in Sachsen wohl ein spannendes Thema für die Wissenschaft. Leider gibt es aber kaum Lehrstühle für solche Sprachforschungen und wenn, dann sind diese nur sehr klein: wenig Personal, kaum Studenten und daher auch sehr wenig Finanzen. An den Kultur- und Geisteswissenschaften wird halt immer zuerst gespart. Man kann dabei eigentlich nur auf engagierte Heimatforscher setzen, die Dialektsprecher aufzeichnen, Begriffe niederschreiben, kartieren usw. damit später alles vielleicht nach höchsten wissenschaftlichen Standards ausgewertet und analysiert werden kann.

  • 1
    0
    ralf66
    16.10.2019

    @Maresch, habe mich da vielleicht etwas verschoben ausgedrückt, sie haben schon recht, dass Egerländer und Oberpfälzer bayrisch sprechen, aber geben Sie mir recht, dass außer der fränkischen auch die Oberpfälzer und Egerländer Mundart/Dialekt teilweise mit in die erzgebirgische Mundart eingeflossen und auch in dieser vertreten sind? Vieles deutet darauf hin und ist auch in der Literatur über Dialekte nachlesbar.

  • 4
    0
    Maresch
    16.10.2019

    Ralf66 hat es schon grob zusammengefasst, jedoch sind Pfälzisch und Egerländisch keine fränkischen Dialekte, sondern bairische, was man auch deutlich heraushört.

    Wie Ralf schon gschrieben hat, ist das Erzgebirgische ein fränkischer Dialekt. Dies hängt mit der ostfränkischen Besiedlungsgeschichte seit dem 12. Jahrhundert zusammen. Im Süden von Sachsen zieht sich ein Band von fränkischen Sprachgruppen/Dialekten vom Vogtland (Vogtländisch) über das Erzgebirge (Erzgebirgisch) bis in die südliche Oberlausitz (Äberlausitzer Mundoart, mit rollendem "R").

    Erzgebirgisch lässt sich noch deutlich mit den heutigen ostfränkischen Unterdialekten um Rothenburg o. T., Nürnberg und Bayreuth verbinden.

    Deshalb bezeichne ich mich auch nie als Sachse, sondern immer als Erzgebirger und verweise stets deutlich darauf, dass wir im Erzgebirge zumindest sprachlich betrachtet keine Sachsen sind.

    Ein Problem ist, dass dies weder in der Schule vermittelt wird, noch haben Politiker, Medien usw. davon eine wirkliche Ahnung. Das zeigt sich auch daran, wenn, wie z. B. im MDR vor ein paar Jahren, ein Sachse in Leipzig unterviewt wird und dieser sagt, dass er die Leute im Erzgebirge nicht verstehen kann, weil die noch richtiges altes Sächsisch sprechen, was ja schlicht falsch ist. Das bleibt aber einfach unkommmentiert in der Sendung zurück. Bildungsaufttrag verfehlt!

    Insgesamt leben im Bundesland Sachsen viele Bevölkerungsgruppen, die kein Sächsisch sprechen.

    Die älteste noch in Sachsen gesprochene Sprache ist jedoch das westslawische Sorbisch in der Oberlausitz. Chemnitz ist ja auch nichts weiter als eine Abwandlung von Sorbisch 'Kamenica'.

  • 5
    1
    Deluxe
    15.10.2019

    Herr Böhnke wird ganz sicher wissen, daß Sächsisch und Erzgebirgisch nicht das gleiche sind.
    Ganz sicher...

  • 5
    0
    ralf66
    15.10.2019

    @Freigeist14, sächsisch ist nicht erzgebirgisch und erzgebirgisch nicht sächsisch. Der erzgebirgische Dialekt stammt ursprünglich vom fränkischen Dialekt ab, wo der Oberpfälzer Dialekt und Egerländer Dialekt dazu gehört. Das Problem ist erzgebirgisch verschwindet immer mehr, wird falsch gesprochen oder versächselt so sieht es aus.

  • 5
    1
    Maresch
    15.10.2019

    @Freigeist. Wenn Sie schon so ein Pseudonym gewählt haben, sollten Sie Ihren freien Geist auch nutzen und sich zur Geschichte Sachsens belesen, dann könnte Sie sich Ihre Frage selbst beantworten.

    Erzgebirgisch hat nachweislich nichts mit dem 'Sächsischen' zu tun. Nicht umsonst haben 'Sachsen' häufig Probleme Erzgebirgisch zu verstehen.

  • 6
    4
    Freigeist14
    14.10.2019

    Ach was , Maresch@ . Was ist denn DER sächsische Dialekt ?

  • 3
    8
    Maresch
    14.10.2019

    Ob der weiß, das Erzgebirgisch nichts mit dem sächsischen Dialekt zu tun hat? :-)



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