Schüler lernen spielend russisch

Das Stollberger Gymnasium hat den Regionalausscheid des Bundescups "Spielend Russisch lernen" ausgerichtet. Die Vertreter der Einrichtung mussten sich jedoch in der ersten Runde geschlagen geben.

Stollberg.

Um mehr Schüler und Schülerinnen für das Erlernen der russischen Sprache zu begeistern, organisiert das Deutsch-Russische Forum den Bundescup "Spielend Russisch lernen" an Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dieser hat sich die Völkerverständigung untereinander zum Ziel gesetzt. "Mit dem Wettbewerb wollen wir Schülerinnen und Schülern, die bisher keinen Zugang zur russischen Sprache hatten, erreichen. Wir möchten ihnen eine positive erste Erfahrung mit dieser als schwer geltenden Sprache ermöglichen und auf das Fach Russisch an den Schulen aufmerksam machen", sagt Angela Vogel, die Koordinatorin des Regionalausscheids. Dieser fand jetzt im Stollberger Carl-von-Bach-Gymnasium statt. Zwölf Schulen aus ganz Sachsen schickten insgesamt 24 Schüler im Alter zwischen 13 und 18 Jahren.

Die Grundlage des Turniers ist die deutsch-russische Ausgabe des Sprachlernspiels "New Amici". Jedes Team einer Schule bestand aus einer Person, die Russischunterricht hat und einer Person, die kein Russisch spricht. Welche Teams gegeneinander spielen, wurde ausgelost. Ziel des Spiels war es, in so kurzer Zeit wie möglich zu verschiedenen Themengebieten Vokabeln zu erlernen. Das Team, das die meisten Vokabeln richtig gewusst hatte, kam eine Runde weiter. Da im K. O.-System gespielt wurde, gewann das Team den Regionalwettbewerb, das am Ende alle vier Runden für sich entscheiden konnte. Der Regionalausscheid des Wettbewerbs fand erstmalig in Stollberg statt. Die Vertreter des Carl-von-Bach-Gymnasiums, Tim Pfüller und Debora Leuschke, schieden bereits in der ersten Runde aus.

Insgesamt nahmen dieses Jahr 226 Schulen mit 4800 Schülern am Sprachwettbewerb teil. Das Siegerteam der Regionalrunde, Eva Franke und Anastasiya Martsynyak vom Europäischen Gymnasium in Waldenburg, fährt vom 2. bis 4. November in den Europapark nach Rust zur bundesweiten Endrunde. Die besten drei Teams des Bundescups erhalten als Preis eine Reise nach Moskau und St. Petersburg. Außerdem gibt es für die Teilnehmer Sachpreise.

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