Schulfassade bekommt neuen Putz

Mit der Vergabe der letzten Baulose gehen die Arbeiten an der Lugauer Grundschule zu Ende. Bei der Finanzierung hilft eine ungewollte Einsparung an anderer Stelle.

Lugau.

Die Arbeiten an der Grundschule von Lugau sollen weitergehen. Nachdem 2017 beziehungsweise 2018 bereits die Rückseite des Daches gedeckt, der Schornstein erneuert und Teilbereiche des Kellers trockengelegt wurden, hat der Stadtrat am Montagabend die Aufträge für den Abbruch des nicht mehr benötigten alten Schornsteins sowie die Sanierung der Fassade an der Ost- und der Nordseite vergeben.

Das Los 1 - Gerüstbau, Schornsteinabriss sowie Außenputzarbeiten - wird für knapp 117.000 Euro eine Firma aus dem Stollberger Ortsteil Gablenz übernehmen. Das Los 2, das sind im Wesentlichen Reparatur und Austausch von geschädigten Natursteinelementen sowie Verblechungen, übernimmt ein Leipziger Unternehmen, das mit reichlich 61.500 Euro das günstigste Angebot vorgelegt hatte. Mit der Vergabe dieser beiden Lose liege man insgesamt 34.5000 Euro über den zur Verfügung stehenden Mitteln, sagte Bauamtsleiter Jan Jacob. Bei einer Neuausschreibung seien aber keine günstigeren Angebote zu erwarten, außerdem sei es dann nicht mehr möglich, die Arbeiten in den Schulferien einzuplanen. Ein Vorschlag zur Finanzierung des fehlenden Betrages werde in der nächsten Ratssitzung vorgelegt.


Probleme werde man dabei nicht haben, denn es gebe eine ungewollte Einsparung im 2019er-Haushalt, sagte er: Da man vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) keinen Zuwendungsbescheid für den geplanten Ausbau der Jägerstraße bekommen habe, stünden die dafür vorgesehenen Eigenmittel in Höhe von 97.000 Euro zur Verfügung. Da die Jägerstraße in einem äußerst schlechten Zustand sei, will man nun aber wenigstens die dringend nötigen Reparaturarbeiten angehen, erklärte Jacob. Damit habe man bislang gewartet, weil man auf den Lasuv-Förderbescheid für den Ausbau gewartet hatte. Mit diesem sei aber nun zumindest für eine Baumaßnahme im Jahr 2019 nicht mehr zu rechnen.

Ganz komplett abhaken kann die Stadt die Grundschule mit den jetzt geplanten Arbeiten nicht: Die eigentlich ebenfalls vorgesehene Erneuerung des Wärmedämmverbundsystems am Verbindungsgang zwischen den Schulgebäuden wird im Zuge des aktuellen Projektes nicht realisiert werden. Wie Bauamtsleiter Jacob erklärte, liege das daran, dass die Arbeiten an der Schule insgesamt teurer ausfielen als geplant.

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