Schulleiterstelle nun ausgeschrieben

Nach zwei Jahren kann sich die Gemeinde Gornsdorf Hoffnung machen, dass der Posten in der Grundschule dauerhaft besetzt wird.

Gornsdorf.

Seit zwei Jahren hat Gornsdorf eine neu gebaute Grundschule. Seit zwei Jahren jedoch keine eigene Schulleiterin, sondern nur eine kommissarische Zweitbesetzung durch das Schulleiterteam aus Burkhardtsdorf. Das könnte sich nun ändern. Im August wurde die Schulleiterstelle der Grundschule Gornsdorf im Ministerialblatt offiziell ausgeschrieben.

Das überrascht, denn bislang hatte sich das Landesamt für Schule und Bildung (Lasub) dagegen gestemmt - mit der Begründung, die Bestandssicherheit der Schule sei angesichts der zu erwartenden Anmeldezahlen nicht gegeben. Nun teilte das Lasub auf Anfrage mit, dass die Mindestschülerzahl erreicht und damit eine Ausschreibung möglich wurde. "Es gibt bis jetzt keine Bewerber auf die ausgeschriebene Schulleiterstelle für die Grundschule Gornsdorf. Wir hoffen dennoch, die Stelle möglichst bald zu besetzen", sagt Lutz Steinert, Sprecher des Lasub. Bürgermeisterin Andrea Arnold bewertet es dennoch positiv: "Ein wichtiger Schritt dahin, dass wir wieder eine vollwertige Stelle an der Schule haben."

Bis dahin wird aber ebenfalls nicht alles wie gewohnt weitergehen. Denn die kommissarische Leitung aus Burkhardtsdorf hat laut Lutz Steinert um die Entbindung von der zusätzlichen Leitung der Gornsdorfer Schule gebeten. Daraufhin wurde die Leiterin der Jahnsdorfer Grundschule Tintenfass vom Landesamt beauftragt, daneben die Grundschule Gornsdorf kommissarisch mit zu leiten. "Sie wird dazu auch je nach Erfordernis vor Ort präsent sein" so Steinert. "Wir betrachten dies als Übergangslösung."

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