Strecken für Olbernhauer Radtour sind abgesteckt

Die Organisatoren halten sich mit genauen Angaben bisher bedeckt: Denn noch müssen einige offene Fragen beantwortet werden.

Olbernhau.

Viele Radsport-Fans haben den 11. August schon im Terminkalender angestrichen. Denn an diesem Tag findet die Olbernhauer Radtour zum 26. Mal statt. Um die Attraktivität der 1994 mit 140 Teilnehmern erstmals ausgetragenen Veranstaltung zu erhalten, lässt sich ein aus neun Männern bestehender Arbeitskreis immer wieder Neuerungen einfallen, greift aber auch auf Altbewährtes zurück. "Basis der Olbernhauer Radtour sind die abwechslungsreichen Strecken, die die Teilnehmer jedes Jahr aufs neue durchs Erzgebirge führen", so Daniel Würpel, Vorsitzender des Vereins Olbernhauer Radtour.

Bei der ersten Sitzung des Arbeitskreises in diesem Jahr stand zunächst die Streckenplanung auf der Tagesordnung. "Für jede der Strecken gab es mehrere Verläufe, aus denen der beste ausgewählt wurde", so Daniel Würpel. Obwohl damit bereits jetzt feststeht, wo die Radler entlangfahren können, hält sich der Arbeitskreis hinsichtlich der exakten Streckenverläufe noch bedeckt. "Wir müssen zunächst alle anschreiben, die für die Wege und Straßen verantwortlich sind. Es muss geklärt werden, ob dort seitens der Eigentümer zum Beispiel Bauarbeiten geplant sind, die eine Nutzung unmöglich machen und am 11. August für unliebsame Überraschungen sorgen könnten", erklärt Daniel Würpel.

Einen kleinen Ausblick gewährt er aber. Die längste Strecke ist in diesem Jahr wieder die Ausdauerstrecke. Sie führt, geeignet für Rennräder, bis ins tschechische Litvinov. "Rund 125 Kilometer mit etwa 2000 Höhenmetern", erläutert Würpel. Wie gehabt wird es mit der Fitness-Plus-Strecke eine Route geben, die Mountainbiker fahren können, die noch Energiereserven haben oder denen die Fitness-Strecke nicht lang genug ist. "Letztere wird etwa 50 Kilometer lang sein und in Richtung Neuhausen führen; die Plus-Variante rund 80 Kilometer mit einem Abstecher zur Talsperre Fley nach Tschechien", so Würpel. Die Tour für Familien als kürzeste der Strecken führt über Heidersdorf und ist etwa 25 Kilometer lang. "Die Wahl für die große Rast, die alle Teilnehmer anfahren, fiel diesmal auf Sayda", sagt Daniel Würpel, der es kaum erwarten kann, dass der Schnee schmilzt: "Sobald die Straßen und Wege frei sind, wollen wir alle Strecken abfahren, um brisante Stellen zu begutachten und zu prüfen, ob Höhen- und Längenmeter den Plänen entsprechen."

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