Thalheimerin hakt zu Frauenschutzhaus nach

Landrat Vogel teilt bei Bürgerfragestunde im Kreistag mit: Halte Schutzwohnungen für besser

Annaberg-Buchholz.

Wie geht es weiter mit dem Projekt Frauenschutzhaus für den Erzgebirgskreis? Diese wollte am Mittwochabend Karoline Loth aus Thalheim in der Bürgerfragestunde des Kreistages von Landrat Frank Vogel wissen. Schon zuvor, als es um den Doppeletat 2019/2020 ging, war von eingeplanten 65.000 Euro die Rede. Die Thalheimerin erinnerte daran, dass vor zwei Wochen der Landesfrauenrat eine von mehr als 1600 Bürgern unterschriebene Petition an die Kreisverwaltung übergeben habe.

Vogel teilte mit, dass das Bürgeranliegen nun abgearbeitet werde, etwa im für Petitionen zuständig Kreis- und Finanzausschuss. Zudem ließ er wissen, dass für ihn schon der Begriff Frauenschutzhaus irreführend sei. Mittlerweile gehe es auch darum, Männer zu schützen. Zudem halte er Schutzwohnungen für besser, da über kurz oder lang der Standort eines Schutzhauses bekannt wird. Doch bevor Entscheidungen getroffen werden, wolle er genaue Informationen, wo man Betroffenen bislang nicht helfen konnte. Der Erzgebirgskreis verfügt derzeit über keine solche Einrichtung. (alu)

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