Tiere müssen weiter im Stall bleiben

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Regelung zu Geflügelpest bis Ende März verlängert

Stollberg.

Die bereits Anfang Januar für große Teile des Altkreises Stollberg verhängte Stallpflicht für Geflügel wird nunmehr bis 31. März verlängert. Eine entsprechende Allgemeinverfügung des Landkreises gilt ab dem heutigen Dienstag. Grund ist die Geflügelpest (Aviäre Influenza), die in Sachsen unter anderem bei einem Wildvogel und in einem Gänsebestand nachgewiesen wurde. Betroffen sind die Orte Neukirchen, Adorf, Jahnsdorf, Pfaffenhain, Leukersdorf, Seifersdorf, Ursprung, Lugau, Erlbach-Kirchberg, Niederdorf und Niederwürschnitz, weil es dort größere Geflügelbetriebe gibt. Die Stallpflicht gilt für Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten und Gänse. Laufvögel sind ausgenommen. Der beste Schutz des Geflügels vor Infektionen werde laut einer Pressemitteilung durch die weitgehende Unterbindung von direkten und indirekten Kontakten zwischen Geflügel und Wildvögeln erreicht. Aufgrund der Vielzahl an Befunden in Deutschland müsse das Landratsamt des Erzgebirgskreises in Verbindung mit der Entscheidung des Landestierseuchenbekämpfungszentrums und der Arbeitsgruppe HPAI nach wie vor von einem massiven Auftretendes Vogelgrippe-Virus HPAIV H5N8 im Wildvogelbestand in der Region ausgehen. Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen die Allgemeinverfügung können als Ordnungswidrigkeit in Abhängigkeit von der Schwere der Zuwiderhandlung mit einer Geldbuße bis zu 30.000 Euro geahndet werden. (fp)

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