Verein entwickelt seit zehn Jahren die Region

Landrat bringt zur Feier 456.000 Euro für ein Tourismusprojekt mit

Hormersdorf.

Seit zehn Jahren ist der Regionalentwicklungsverein Zwönitztal-Greifensteinregion aktiv. Stets ging es darum, Fördermittel für die Region zu akquirieren und zu verteilen. Seit 2015 ist das Gebiet rund um die Greifensteine als sogenannte Leader-Region anerkannt. Dahinter verbirgt sich ein Förderprogramm der Europäischen Union. Der Clou dieses Programmes ist es, sowohl die Förderrichtlinie als auch die Verteilung der Gelder in Eigenregie zu übernehmen.

Rein finanziell ist das eine Erfolgsgeschichte, wie der Vereinsvorsitzende Wolfgang Triebert betont: "Wir gehören zu den führenden Regionen, was die Mittelbindung angeht." Mit Mitteln aus der Leader-Förderung ist jüngst der Lückenschluss eines Radweges in Richtung Affalter vollzogen, die Hartmann-Dampfmaschine mit einem Maschinenhaus in Burkhardtsdorf versehen oder die Zukunft der Fuchsbrunnbrücke in Zwönitz geplant worden. Zurzeit wird in Burkhardtsdorf ein Dorf- und Gemeinschaftshaus gebaut. "Es ist zudem bedeutender Gebäudebestand durch Sanierungen von Privatleuten gerettet worden", ergänzt Triebert. Bereits 2009 hat der Verein Mittel für das "Generationenhaus Lebensbaum" im Amtsberger Ortsteil Schlößchen zur Verfügung gestellt.

Morgen wird im Dorfgemeinschaftshaus "Zum Löwen" in Hormersdorf das Zehnjährige mit einer öffentlichen Regionalkonferenz gefeiert. Erwartet wird dann auch Landrat Frank Vogel. Er wird nicht mit leeren Händen kommen, wie die Regionalmanagerin Elena Weber ankündigt. "Er wird einen Förderbescheid über 456.000 Euro dabei haben mit dem wir über drei Jahre unser gemeinsames Tourismusprojekt in der Region finanzieren können", sagt Weber. Interessierte Besucher erhalten zudem einen Einblick in die bisherige Arbeit des Vereins und einen Ausblick auf aktuelle Projekte.

Für Wolfgang Triebert ist vor allem das ehrenamtliche Engagement der vergangen zehn Jahre lobenswert. Bei den Vorgaben der Europäischen Union hätte er sich hingegen ein anderes Maß gewünscht. "Das war schon sehr aufwändig", sagt er.

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