Wahlhelfer sollen anders entschädigt werden

Verwaltungsgemeinschaft regt Freizeitausgleich für Gemeindemitarbeiter an

Burkhardtsdorf.

Die Gemeinden Auerbach, Gornsdorf und Burkhardtsdorf planen, die Aufwandsentschädigung für Wahlhelfer zu vereinheitlichen. Nun soll ein entsprechender Beschluss vorbereitet werden, der demnächst allen drei Gemeinderäten vorgelegt wird. Darauf hat sich der Gemeinschaftsausschuss verständigt.

Der Entwurf sieht unter anderem vor, die Entschädigung anzuheben, um zu gewährleisten, dass sich genügend Wahlhelfer finden. Demnach würde der Wahlvorstand je Wahltag 65 Euro erhalten, die Beisitzer 45 Euro. Der Briefwahlvorstand käme auf 50 Euro je Wahltag, die Beisitzer bei der Briefwahl auf 35 Euro. Von der Europäischen Union, dem Bund oder dem Land werden je nach Wahl allerdings nur 35 Euro für den Vorstand und 25 Euro für die Beisitzer erstattet. Den Rest muss die jeweilige Gemeinde übernehmen. "Wir brauchen die Wahlhelfer", mahnte Andrea Arnold, Leiterin des Fachbereichs Bürgerservice, an.

Da knapp die Hälfte der Wahlhelfer aus den eigenen Reihen gestellt werden, sollen sie laut Entwurf der Verwaltung zudem einen Tag Regelarbeitszeit als Freizeitausgleich erhalten. Gerade Erzieher oder Mitarbeiter des Bauhofs wären davon betroffen. Beschäftigte von Landesbehörden, aber auch kommunalen Verwaltungen erhalten das bereits.

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