Chefarzt aus dem Erzgebirge: "Dass die zweite Welle so heftig wird, damit hat keiner gerechnet"

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Dr. Norbert Heide, Chefarzt des Klinikums Mittleres Erzgebirge, über die wachsende Belastung durch Corona

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    4
    censor
    05.11.2020

    Lt. RKI-Bericht (44.KW) liegen die allgemeinen Atemwegsinfektionen weiterhin "unter dem Durchschnitt der Vorsaisons".
    Nur die COVID19-Infektionen seien "stark angestiegen".

    Was sagt uns das?
    Wir haben mehr Corona-Positive, dafür aber weniger herkömmliche, saisontypische Virusinfektionen. Vor allem die Influenza, andere Jahre die Geißel der Menschheit zwischen den beiden O´s (Oktober und Ostern), bleibt dieses Jahr auf der Strecke.
    Warum das so ist, darüber kann jeder selbst nachdenken. Großlabore beklagen jedenfalls zunehmend das Erreichen der Kapazitätsgrenzen wegen der massenhaft anfallenden PCR-Tests auf SARSCov2 u fehlende Reagenzien, wodurch verschiedene Erkältungsviren nicht mehr von "dem Virus" unterschieden werden können.

    Es ist alles relativ zu sehen - das wusste schon AE.

  • 29
    11
    MuellerF
    05.11.2020

    "Dass die zweite Welle so heftig wird, damit hat keiner gerechnet"

    Bitte was? Es war bei Beginn der Pandemie klar, dass es mindestens 1Jahr dauert, bis ein Impfstoff in ausreichender Menge verfügbar ist. Es war auch klar, dass im Herbst / Winter die Chancen für eine Ansteckung erhöht sind.
    Hinzu kommt noch die Sorglosigkeit, die sich über den Sommer wieder eingeschlichen hat. All diese Faktoren zusammengenommen, MUSSTE man quasi mit einer 2.Welle rechnen, die heftiger ausfällt als die erste.

  • 40
    7
    MichaelSchneider
    05.11.2020

    Seit Monaten hört man warnende Stimmen vor eine zweiten Welle, die größer sein wird als die erste - und nun heißt es hier, damit hat keiner gerechnet. Also "keiner" stimmt wohl eher nicht.