Gelenau hat ab Oktober eine neue Kämmerin

Von der Wirtschaft in die Verwaltung - Janin Herenz ist darauf gut vorbereitet. Und auch der Arbeitsweg wird für die junge Mutter kürzer.

Gelenau.

Die Gemeinde Gelenau hat mit Janin Herenz eine neue Kämmerin. Der Gemeinderat hat ihre Anstellung ab Oktober einstimmig bestätigt. Die aus Drebach stammende Diplom-Betriebswirtin (BA) ist seit 2014 als Controllerin/Leiterin Finanzen bei der Grünhainichener Zabag Security Engineering GmbH beschäftigt.

Gelenau ist seit dem Frühjahr auf Kämmerersuche gewesen. Dr. Steve Rother, der diese Aufgabe im April 2017 in Teilzeit übernahm, hatte zum 31. März gekündigt, da er sich seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Chemnitz künftig wieder in Vollzeit widmen wollte. Seitdem steht er der Kommune noch beratend zur Seite. Ab Oktober wird Janin Herenz diese Tätigkeit 35 Stunden pro Woche übernehmen.

Die Finanzen der öffentlichen Verwaltungen sind der 34-Jährigen nicht fremd. "Während meines dualen Studiums habe ich bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft kommunale Unternehmen geprüft. Das Thema meiner Diplomarbeit war das Erstellen einer Eröffnungsbilanz im öffentlichen Bereich - eine Herausforderung", erinnert sich Janin Herenz. "Mein Interesse für Kommunalfinanzen ist also schon immer vorhanden gewesen. Und das habe ich auch nie aus den Augen verloren."

Nach dem Studium wollte sie auch einen Einblick in die Möglichkeiten und Erfordernisse der freien Wirtschaft gewinnen. "Viele Dinge im kommunalen und wirtschaftlichen Bereich sind sich ähnlich", lauten die Erfahrungen der zweifachen Mutter. "Ich hatte die Kommunalfinanzen jedoch immer im Blick. Jetzt ist die Zeit für eine entsprechende Tätigkeit reif. Ich freue mich, mit 34 Jahren dort angekommen zu sein, wo ich hin wollte." Dass sich diese Möglichkeit noch dazu in unmittelbarer Nähe ihres Heimatortes ergibt, sei ein weiterer positiver Aspekt.

Bürgermeister Knut Schreiter hat große Erwartungen an die neue Kämmerin: "Das Thema ihrer Diplomarbeit und ihre Erfahrungen in der freien Wirtschaft qualifizieren sie für eine Tätigkeit auch in der öffentlichen Verwaltung. Ich hoffe auf eine verlässliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dass es unserer Gemeinde weiterhin gelingt, solide Finanzen und Investitionen für eine weitere Verbesserung der Infrastruktur im Einklang zu halten."

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