Hohe Preise verzögern Arbeiten an Grundschule

Bauprojekt an Lehrstätte in Amtsberg noch nicht abgeschlossen

Amtsberg.

Wenn Lehrer und Kinder der Grundschule Amtsberg nach den Herbstferien am Montagmorgen zum Unterricht kommen, dann müssen sie keinen Baulärm mehr befürchten. "Derzeit wird nicht gearbeitet", sagte Bürgermeister Sylvio Krause, als er den Gemeinderat zur jüngsten Sitzung zum aktuellen Sanierungsstand informierte. Er hatte eine gute und eine schlechte Nachricht zu verkünden. Positiv wurde bewertet, dass der Kostenrahmen eingehalten wird und derzeit die geplanten Mittel nicht überschreitet. 265.000 Euro sollen Krause zufolge verbaut werden. Zugleich schränkte er ein: Nicht alle geplanten Bauleistungen wurden ausgeschrieben. Grund dafür seien die Kosten, die in einigen Fällen höher ausfielen als geplant.

"Es handelt sich um einen Altbau. Da ist immer die Frage, was im Boden drin steckt", erklärte der Bürgermeister, warum zum Beispiel die Sanierung des Fußbodens teurer wurde als vorgesehen. Oft war es nötig, nicht nur den oberen Belag zu entfernen, sondern auch das Grundmaterial auszuwechseln. Die Situation in der Baubranche stellt die Gemeinde generell vor Probleme. So konnte die Sanierung im Mai nicht in einem Ritt vergeben werden, da keine Firma ein Angebot für die Baumeisterarbeiten abgab.

Auch nach heutigem Stand sind noch nicht alle Ziele erreicht. So wird es zunächst kein Vordach für den Haupteingang geben. "Wir warten erst die Nachzahlungen ab und werden das eventuell als gesonderten Auftrag nachschieben", so Krause. Er hat die Hoffnung, neben den schon abgesegneten 200.000 Euro weitere Fördermittel zu akquirieren. Schließlich habe die Regierung eine gewisse Reserve zurückgehalten. Nicht lange warten müssen die Schüler dagegen auf eine neue Garderobe mit Glaswand. Diese Arbeiten sind für November vorgesehen, da sie keine große Störung des Schulalltags darstellen. (anr)

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