Neue Pfarrerin in Amt eingeführt

Die lange Vakanz in Zschopau hat ein Ende. Claudia Matthes ist nun auch für Krumhermersdorf zuständig.

Zschopau..

Mehr als vier Jahre ist die Pfarrstelle in der Zschopauer St. Martinsgemeinde unbesetzt gewesen. Die Freude über das Ende dieser Zeit und über die neue Pfarrerin Claudia Matthes hatte am Sonntag 500 Besucher in die Kirche geführt. Und die Gemeinde bereitete der neuen Pfarrerin mit einem Festgottesdienst einen würdigen Empfang.

In ihrer Predigt warb Claudia Matthes dafür, die Augen und Herzen aufzumachen und gemeinsam Neues anzugehen und zu erkunden. Die Gemeindeglieder sind bereit dafür, gemeinsam mit der Pfarrerin die kommenden Wege zu beschreiten. "Ich habe in den vergangenen Jahrzehnten schon so manchen Pfarrer erlebt, und ich freue mich, dass die Pfarrstelle mit so einer jungen Pfarrerin besetzt wurde", sagte etwa Inge Kluge aus Zschopau.

Nun wird Claudia Matthes nicht nur für Zschopau, sondern auch für Krumhermersdorf zuständig sein. Die dortige Vakanz dauerte nicht so lange wie in Zschopau, denn erst im März 2019 ging Krumhermersdorfs Pfarrer Johannes Roscher in den Ruhestand. "Ich habe die neue Pfarrerin schon kennen gelernt, als sie zum Kirchweihgottesdienst in Krumhermersdorf war", sagte Heidrun Keilig. Sie erhofft sich von der neuen Pfarrerin Gottvertrauen, Einfühlungsvermögen und Engagement. Manchmal tue ein frischer Wind gut und wirke belebend. "Aber nur, wenn dieser frische Wind die Leute mitreißt und nicht umpustet", erläuterte die 30-Jährige aus Chemnitz, die ihrer alten Krumhermersdorfer Kirchgemeinde sehr verbunden ist und die "ein Stück weit Neugierde" in die Martinskirche getrieben habe: "So etwas wie die Ordination einer Pfarrerin erlebt man nicht allzu oft."

An den Festgottesdienst schloss sich die Verlesung vieler Grußworte an, dazu gab es Geschenke wie ein Apfelbäumchen für den Pfarrgarten vom Zschopauer Kirchenvorstand und eine Wanderkarte für den Bornwald vom Kirchenvorstand aus Krumhermersdorf.

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