Schnelles Internet: Weichen gestellt

Die Gemeinden Seiffen und Heidersdorf treiben den Breitbandausbau weiter voran. Eine Firma aus Leipzig geht nun in die detaillierte Planung.

Seiffen/Heidersdorf.

Die Nachbargemeinden Heidersdorf und Seiffen gehen einen weiteren Schritt, damit künftig alle Haushalte in den beiden Orten ans Glasfasernetz angeschlossen werden und über eine schnelle Internetverbindung verfügen. In ihren Sitzungen am Dienstag- und Donnerstagabend beauftragten die Gemeinderäte jeweils einstimmig dieselbe Firma aus Leipzig, die detaillierte Netz- und Tiefbauplanung zu übernehmen. Die zu 100 Prozent geförderten Kosten von Bund und Land belaufen sich für das Spielzeugdorf auf rund 512.000 Euro, für Heidersdorf auf fast 270.000 Euro.

Das Unternehmen sei empfohlen worden und es bestünden keine Bedenken, sagte Heidersdorfs Bürgermeister Andreas Börner (PBI). Auch Seiffens Bauamtsleiter Robert Kühn betonte, dass die Referenzen der Messestädter überprüft wurden und ohne Makel sind. Wenn alles nach Plan läuft, könnte 2021 mit dem Bau begonnen und ein Betreiber des Netzes gefunden werden. Beide Gemeinden hatten sich entschieden, sich nicht dem Breitbandausbau durch den Landkreis anzuschließen und stattdessen die Aufgabe selbst zu übernehmen. Im Spielzeugdorf sind rund 7 Millionen Euro Gesamtkosten veranschlagt, in Heidersdorf 2,5 Millionen Euro.

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