Schulbau wird über neues Programm gefördert

Grünhainichener Projekt steht nach formeller Änderung nun ganz unter dem Motto "Sozialer Zusammenhalt"

Grünhainichen.

Nach dem Jahreswechsel läuft die Finanzierung des Neubaus der Grundschule in Grünhainichen über ein neues Förderprogramm. Laut Kathrin Ardelt handelt es sich dabei nicht um eine einschneidende Veränderung. "Das ist nur ein formeller Akt", sagte die Vorsitzende des Verwaltungsverbands Wildenstein vor dem Grünhainichener Gemeinderat, der am Donnerstag einen Beschluss fasste und die räumliche Fördergebietsfestlegung für die Städtebauförderung in ihrer bisherigen Form bestätigte.

"Auch die Förderkonditionen bleiben unverändert", erklärte Kathrin Ardelt, nach deren Angaben sich lediglich der Name ändert. Gehörte der Grünhainichener Grundschulbau bislang zum Förderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden", so kommen die Fördermittel nun aus dem Topf "Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten". Ausschlaggebend sei eine neue Strukturierung durch den Freistaat, der die Städtebauförderung nun auf drei Programme konzentriert. In das Grünhainichener Projekt sollen bis 2023 etwa 6,7 Millionen Euro fließen, denn der rund 8,5 Millionen Euro teure Neubau wird zu zwei Dritteln gefördert. "Wir liegen voll im Plan. Derzeit befinden wir uns in der geplanten Winterpause", sagt Bürgermeister Robert Arnold, der in wenigen Wochen mit einer Fortsetzung des Rohbaus rechnet. (anr)

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