Chemnitzer Ausstellung zeigt düstere Gedanken von Andy Warhol

Chemnitz (dpa/sn) - Einen Tag vor der Eröffnung einer neuen Ausstellung mit Bildern des Künstlers Andy Warhol in Chemnitz will Museumschefin Ingrid Mössinger heute letzte Details mitteilen. Die Schau «Andy Warhol - Death and Disaster» (23.11. bis 22.2.) zeigt in 61 Werken dessen Gedanken zu Themen wie Tod, Rassenunruhen, Selbstmord und Hinrichtung.

Es ist laut Museum, die erste museale Ausstellung in Europa, die sich speziell dieser Werkgruppe Warhols widmet. Zu sehen sind Bilder mit düsteren Titeln wie «Skull» (1976), «Big Electric Chair» (1967) und «Suicide» (1964).

Warhol (1928-1987) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der US-amerikanischen Pop Art. Er wurde unter anderem mit Bildern von Marilyn Monroe und Elvis Presley bekannt. Die Chemnitzer Ausstellung soll unter anderem zeigen, dass der Künstler oft zu Unrecht als oberflächlich empfunden wurde.

Kunstsammlungen Chemnitz

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