Der Deutsche Literaturfonds verändert seinen Literaturpreis

Leipzig/Darmstadt (dpa) - Der Deutsche Literaturfonds verändert im 40. Jahr seines Bestehens seinen Literaturpreis. Er nimmt Abschied vom Kranichsteiner Literaturpreis und vergibt 2020 erstmals den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds. Damit verbunden sei auch eine deutliche Anhebung des Preisgeldes, teilte der Literaturfonds am Dienstag mit. Es steigt von 30 000 auf 50 000 Euro.

Mit den Änderungen solle das Signal gesendet werden, dass es sich bei dem Preis um ein wichtiges literarisches Ereignis handele. Er soll von diesem Jahr an auch nicht mehr in Darmstadt, dem Sitz des Fonds, verliehen werden. 2020 wird er am 7. Oktober in Berlin vergeben. Für die Zukunft müsse über das Prozedere der Preisverleihung noch entschieden werden. Denkbar sei, dass jedes Jahr eine andere Stadt ausgewählt werde.

Sein 40-jähriges Bestehen feiert der Literaturfonds mit einem Jubiläumsjahr. Den Auftakt macht eine öffentliche Tagung mit Autoren, Verlegern und Buchhändlern am 31. Januar in Leipzig. Unter anderem werden dazu Lukas Bärfuss, Sibylle Lewitscharoff und Georg Klein erwartet.

Ziel des Deutschen Literaturfonds ist es, die deutschsprachige Gegenwartsliteratur zu fördern. Dazu vergibt er Stipendien und Projektzuschüsse.

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