Die gefühlte Wahrheit der Böhsen Onkelz

Das neue Album der Erfolgsband ist musikalisch altersmilde. Die Band bedient darauf erneut ihren Markenkern - und ruft dazu auf, sich ganz faktenbefreit immer nur selbst zu trauen.

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4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    2
    Dickkopf100
    04.03.2020

    A. Prinz, der Autor dieser "Kritik", wurde 1994 geboren. Er war noch nicht auf der Welt, als ich 1992 ( oder 93?) die "Onkelz" in Bad Winsheim erstmalig live auf einem Konzert erleben durfte. Da war ich auch schon im oberen Altersdurchschnitt des Publikums. Nun bin ich zwar kein ausgesprochener "Onkelz-Fan", aber ich mag die Band und ihre Musik. Weil ich eben Hardrock und Metal mag. Und im Gegensatz zu dem täglichen weich gespülten Einheitsliebesschnulzen-Geplärre, das ständig in deutscher Sprache aus dem Radio quakt, erkenne ich sofort einen "Onkelz-Song". Und dieser Wiedererkennungsfaktor ist ein auch gutes Zeichen ihres Erfolges, dies noch nach 20, 30 oder 40 Jahren. Und viele ihrer Texte finde ich toll. Ich bin fast 60 Jahre alt und möchte mehr Bands wie die Onkelz auch im Radio hören. Aber da gibt es nur noch Musik aus "Schäfchenwolle"...

  • 4
    5
    Maresch
    04.03.2020

    Zum Lied "Du hasst mich, ich mag das!" meint Stephan Weidner, der Texter bei den Böhsen Onkelz:

    „Weil nicht alle von der guten Suppe essen können, spuckt man sich gegenseitig rein. Der Neid und der Klassenhass nährt eine echte Proletarieraristokratie. Bei Kaffee und Streuselkuchen werden die Fehler bei den anderen gesucht und wir haben vergessen Freunde zu sein. Ein Pamphlet für mehr Empathie!“

    Zum Lied "Prawda":

    "Russisch für ‚Wahrheit‘ und genau um jene geht es. Der Song ist keine Presseschelte, aber eine Zeitung, die Lügen verbreitet und sich ‚Prawda‘ nennt, dient als Namensgeber. Das meiste, was wir als wirkliches Wissen betrachten, ist nichts als ein Gewebe von Meinungen, Theorien und Schwärmereien, aber ohne wirkliche Erkenntnis der Wahrheit, weil die Wahrheit nicht in der Phantasie und in Träumen und Meinungen, sondern in sich selbst zu finden ist. Und wie sagte schon Goethe: »Was man nicht weiß, das eben brauchte man, und was man weiß, kann man nicht brauchen.«“

  • 17
    11
    AliceAndreas
    04.03.2020

    Wer auch immer dieser Alexander Prinz ist ... weitere Artikel tun nicht Not !!!

  • 8
    4
    FromtheWastelands
    03.03.2020

    Na da brat mir einer einen Rettich, der Alex schreibt in der Freien Presse!
    Das ist schräg.