Geliefert wie bestellt - Wurde Ostdeutschland kolonisiert?

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Lässt sich Ostdeutschland als Kolonie des Westens verstehen? Mit dieser Fragestellung provozierte eine Tagung in Dresden, verweigerte aber eine einseitige Opfererzählung.

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Malleo
    12.04.2019

    Saxxon
    Meine (positive) Antwort mit weiteren Ergänzungen wollten die Administratoren nicht platzieren.
    Warum wissen nur sie.

  • 13
    4
    gelöschter Nutzer
    11.04.2019

    @Malleo: Ich denke es geht den Wenigsten um Larmoyanz, sondern ganz einfach um Gerechtigkeit. Ich gebe ihnen aber Recht, dass "wir" es ja so gewollt haben.
    Fast 30 Jahre später muss es jedoch auch erlaubt sein, dass man seine Sicht auf die Dinge teilweise revidieren muss. Leider muss man unseren "Brüdern und Schwestern aus dem Westen" eine gewisse Kolonialherrenmentalität attestieren.
    Was damals mit der Treuhand alles so gelaufen ist dürfte, wenn nicht verjährt, noch heute strafrechtlich relevant sein. Auch haben wir erlebt, wie Arroganz und Ignoranz sich heute rechen und das "nicht alles beileibe schlecht war", was vorsätzlich zerstört wurde.
    Und wie ich immer sage, erfindet man so manches Fahrrad wieder neu, nur leider dieses Mal mit eckigen Rädern.

  • 10
    1
    Malleo
    11.04.2019

    Der Beitrag setzt sich wohltuend von jenen Ergüssen ab, die Herr Hofmann im Ostismus von sich gab.
    Den letzten Satz könnte man ergänzen mit..
    Wir haben es so gewollt und der historische Sieger (dazu getan haben die Sieger persönlich recht wenig) bestimmt die Regeln.
    Das kann man auch Kolonialisierung nennen.
    Ich sage, wenn das Wasser bis zur Unterkante Unterlippe steht, darf man sich nicht aufregen, dass das Wasser schal schmeckt!
    Für mich gab es allerdings genügend Gelegenheiten mich im Beruf auf Augenhöhe zu bewegen.
    Ob das in jedem Fall auskömmlich honoriert wurde, muss jeder für sich selbst entscheiden, der diese Herausforderung suchte (und sie auch bekam!!)
    Ich kenne das Wort Larmoyanz nicht.

  • 16
    3
    Freigeist14
    11.04.2019

    Christoph Links spricht aus ,wie die "feindliche Übernahme " der DDR-Verlage ablief .Bis aus sein Haus, den Eulenspiegel-Verlag und dem Lehmstedt-Verlag liegen nahezu a l l e überregionalen Verlage in westdeutschen Händen . Und wenn ein Herr Kollmorgen den Wohlstandstransfer nach dem Osten erwähnt sollte er nicht den Vermögenstransfer in die andere Richtung verschweigen .