Konwitschny setzt sich in Graupa aufs rote Sofa

Graupa (dpa/sn) - Die Richard-Wagner-Stätten in Graupa bei Dresden bekommen an diesem Sonntag mit Opernregisseur Peter Konwitschny prominenten Besuch: Er werde in der Gesprächsreihe Rotes Sofa Classico befragt, gaben die Veranstalter am Mittwoch bekannt. Der 74-Jährige wird Ende Juni an der Semperoper Dresden «Les Huguenots» («Die «Hugenotten») von Giacomo Meyerbeer inszenieren. Damit kehrt er erstmals seit 20 Jahren an die Staatsoper in Dresden zurück.

Konwitschnys letztes Engagement in Dresden hatte zu einem Theaterskandal geführt. Ende 1999 hatte er Teile der Operette «Csárdásfürstin» von Emmerich Kálmán in die Schützengräben des Ersten Weltkrieges verlegt und das Stück damit in seiner Entstehungszeit angesiedelt. Beim konservativen Dresdner Publikum sorgte das für Empörung. Die Semperoper entschärfte die Fassung, was zu einem juristischen Streit mit Konwitschny führte.

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