Kunstschau Ostrale hofft auf Standort in alter Tabakfabrik

Dresden (dpa/sn) - Auf der Suche nach einem neuen Standort für die Kunstschau Ostrale 2019 rückt eine historische Tabakfabrik im Dresdner Stadtteil Striesen in den Blick. Die Leitung habe sich entschlossen, Teile der historischen Fabrik als Zentrum für die in diesem Jahr als dezentrale Biennale stattfindende Schau zu nutzen, teilte Ostrale-Chefin Andrea Hilger mit. Dafür werde gemeinsam mit den Ämtern derzeit eine Änderung der Baugenehmigung geprüft. Genehmige der Stadtrat zudem die beantragte Förderung in Höhe von 150 000 Euro, wäre die Ostrale in diesem Jahr gesichert, hieß es.

Geplant ist die internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste vom 11. Juni bis zum 1. September an sechs Ausstellungsorten in Dresden. Bis zu 130 Künstler aus 38 Ländern präsentieren knapp 300 Kunstwerke. Zudem sind Performances, Workshops und Seminare geplant.

Getragen wird das Festival maßgeblich durch die Privatwirtschaft und von Künstlern. Die Austragung ist wegen Unterfinanzierung und Unklarheit über den künftigen Standort aber seit Jahren unsicher. Das bisherige Domizil in einem ehemaligen Schlachthof ist marode und nicht weiter nutzbar.

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