Max-Pechstein-Museum elf Tage geschlossen

Zwickau (dpa/sn) - Wegen der Umgestaltung eines Raumes bleibt das Max-Pechstein-Museum in Zwickau bis zum 12. Mai geschlossen. Nach Angaben der Stadtverwaltung vom Dienstag muss auch gemalert werden, damit künftig zusätzlich zwei Leihgaben - ein Gemälde und ein Paravent - integriert werden können. Das dem in der Muldestadt geborenen Künstler Max Pechstein (1881-1955) gewidmete Museum wurde 2014 gegründet und zeigt die mit rund 50 Werken weltweit größte Dauerschau, darunter Gemälde aus allen Schaffensphasen. Im Depot befinden sich etwa 160 Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken sowie Dokumente, Fotos, Urkunden und historische Zeitungsartikel.

Pechstein ist neben Komponist Robert Schumann einer der berühmtesten Söhne der Stadt Zwickau. Der gelernte Dekorationsmaler studierte ab 1903 an der Dresdner Kunstakademie. 1906 stieß er zu der im Vorjahr von Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff und Bleyl gegründeten Künstlergruppe «Die Brücke» und etablierte sich in den Folgejahren als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus. 1947 ernannte ihn seine Geburtsstadt zum Ehrenbürger.

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