Moritzburger «Aschenbrödel»-Schau knackt Besuchermillion

Moritzburg (dpa/sn) - Seit der Premiere 2011 haben mehr als eine Million Menschen die traditionelle Winterausstellung zum Märchenfilm «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» auf Schloss Moritzburg bei Dresden besucht. Jubiläumsgast war der «größte Aschenbrödel-Fan», wie sich die kleine Emma aus Dresden am Freitag selbst bezeichnete.

Die Fünfjährige war den Tränen nah, als der Direktor der staatlichen Schlösserverwaltung sie begrüßte. Auch Mutter und Großmutter, die mit ihr zu Hause immer die Szenen nachspielen müssen, hatten feuchte Augen. Emma bekam nicht nur ein Aschenbrödel-Buch und eine Spieluhr, sondern auch eine silberglitzernde Kette. «Es war ein magischer Moment», berichtete ein Sprecher der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten.

Der nunmehr achte Jahrgang der beliebten Schau läuft seit dem 17. November. Vor allem Ostdeutsche, die mit dem deutsch-tschechischen Film aufwuchsen, kommen in das barocke Jagdschloss nahe Dresden, aber auch Menschen aus Tschechien und Norwegen, wo es eine große Fangemeinde gibt.

Das einstige Domizil von Sachsenfürst August der Starke (1670-1733) war ein Drehort der deutsch-tschechischen Koproduktion von 1972/1973. Besucher können noch bis 3. März 2019 in die Szenerie des Films eintauchen - von der Küche der Stiefmutter, wo Täubchen «die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen» picken, durch den Stall von Aschenbrödel-Pferd Nikolaus bis zum Ballsaal mit Originalroben.

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