Museum Görlitz mit neuer Kulturreferentin für Schlesien

Görlitz (dpa/sn) - Agnieszka Bormann ist in Görlitz neue Kulturreferentin für Schlesien. Zu ihrer neuen Aufgabe gehöre, «Projekte anzukurbeln, die das Miteinander zwischen Deutschland und Schlesien fördern, egal welche Politik in Warschau oder Berlin gemacht wird», sagte die Kulturmanagerin. Bei ihrer Arbeit will die gebürtige Polin das Heute in Blick nehmen und auf Menschen richten, die heute in der früher deutschen und heute weitgehend polnischen Region leben. Die Arbeit der 42-Jährigen ist ans Schlesische Museum in Görlitz angebunden. 

In Deutschland gibt es neun Kulturreferenten für das östliche Europa. Ihre Netzwerkarbeit zwischen den historischen Siedlungsgebiete der Deutschen in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa und Deutschland fördert der Bund. Eigene Kulturreferenten haben auch die Siebenbürger Sachsen, die Russlanddeutschen, die Oberschlesier, die Böhmen, die Pommern, die Ost- wie die Westpreußen und die Donauschwaben. Die Stellen sind meist an Museen angesiedelt. Die deutsche Geschichte und Kultur wird dabei als gemeinsames europäisches Erbe gesehen.

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