Musiker Markus Rindt bekommt Dresdner Kästner-Preis

Dresden (dpa/sn) - Der mit 10 000 Euro dotierte Erich-Kästner-Preis des Dresdner Presseclubs geht in diesem Jahr an den Mitbegründer und Intendanten der Dresdner Sinfoniker, Markus Rindt. Damit werde dessen vielfältiges Engagement gegen Nationalismus, Fanatismus und Abschottung sowie sein Einsatz für bessere Verständigung der Völker geehrt, teilte der Presseclub am Freitag mit. Mit dem Konzert und Kunst-Happening entlang der 3200 Kilometer langen Grenze zwischen Mexiko und den USA habe das Orchester zuletzt Anfang Juni «ein deutliches Signal für Toleranz, Humanität und Völkerverständigung gesetzt, ganz im Sinne des Erich-Kästner-Preises».

Der Musiker Rindt ist der 23. Träger der Auszeichnung, die ihm im Herbst auf Schloss Albrechtsberg verliehen wird. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen der langjährige Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Ignatz Bubis (1927-1999), der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker (1920-2015) und Ex-Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (1927-2016) sowie der Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamur, Rupert Neudeck (1939-2016).

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