Ostrale-Biennale 2019 in Dresden: Rettung in letzter Minute

Dresden (dpa/sn) - Die Biennale der Dresdner Kunstschau Ostrale 2019 kann stattfinden. Nach Angaben der Organisatoren vom Freitag finanziert die Stadt die Kosten von 150 000 Euro für einen Umzug an einen Interimsort. Damit stehe der Internationalen Ausstellung zeitgenössischer Künste ein Budget von insgesamt rund 600 000 Euro zur Verfügung. So könnten die Historische Tabakfabrik f6 und andere Orte in der Elbestadt bespielt werden. Dank Förderung unter anderem von EU, Bund, Freistaat und Stadt sowie Sponsoren sei die Ostrale Biennale 2019 finanziell weitestgehend abgesichert, hieß es. «Ab heute sind wir auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und Mitteln für die Folgejahre», sagte Direktorin Andrea Hilger.

Der Stadtrat hatte am Donnerstagabend grünes Licht für die Gelder gegeben. Die Interimslösung ist nötig, weil der bisherige Standort gesperrt und noch keine dauerhafte Alternative gefunden wurde. Das maßgeblich aus der Privatwirtschaft und von Künstlern getragene Kunstfestival ist wegen Unterfinanzierung und Unklarheit über den künftigen Standort seit Jahren unsicher. Seit 2017 findet es als Biennale statt. Die zweite Ostrale Biennale (11. Juni bis 1. September) soll unter dem Leitgedanken «ismus» Werke von bis zu 130 Künstlern versammeln.

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