«Polizeiruf» und Defa: MDR erinnert an Wolfgang Winkler

Berlin/Halle (dpa) - Nach dem Tod des früheren «Polizeiruf»-Ermittlers Wolfgang Winkler erinnert der Mitteldeutsche Rundfunk mit einem Sonderprogramm an den Schauspieler. Der Sender ändert am Montag sein Programm und zeigt zahlreiche Filme und Serien, in denen Winkler mitgespielt hat. Das teilte eine MDR-Sprecherin mit. So soll zur Hauptsendezeit (20.15 Uhr) die «Polizeiruf 110»-Folge «Der Pferdemörder» aus dem Jahr 1996 wiederholt werden. Das war der erste Fall, für den Winkler und sein Film-Kollege Jaecki Schwarz in ihre Paraderollen als Ermittlerduo Schneider und Schmücke schlüpften.

In der Nacht zu Dienstag soll der Defa-Film «Das Kaninchen bin ich» aus dem Jahr 1965 gezeigt werden, den die DDR wegen seiner kritischen Sicht auf das Verhältnis von Politik und Justiz verboten hatte. Bereits am späten Vormittag (11.45 Uhr) werden Winkler und Schwarz als Patienten der beliebten ARD-Krankenhausserie «In aller Freundschaft» zu sehen sein. Auch das Lustspiel «An allem ist Matuschke Schuld» aus dem Jahr 1988 nahm der MDR ins Programm auf.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass Wolfgang Winkler im Alter von 76 Jahren einer schweren Krankheit erlegen war. Der gebürtige Görlitzer lebte zuletzt in Berlin. Bekannt wurde er in seiner Rolle als «Polizeiruf»-Ermittler Herbert Schneider aus Halle. Bis 2013 lösten er und Jaecki Schwarz als Ermittlerduo genau 50 Fälle.

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