Schlossstadt hat jetzt ihr eigenes Orchester

Junge Philharmonie Augustusburg bereitet sich auf erstes Konzert vor

Augustusburg.

Sie sind jung, sie sind musikalisch, und sie sind gekommen, um zu bleiben: Am Samstag und Sonntag, 17 Uhr konstituiert sich mit ihrem Gründungskonzert in der örtlichen Stadtkirche St. Petri die Junge Philharmonie Augustusburg. Dabei kommt die Fantasie-Ouvertüre "Romeo und Julia" von Peter Tschaikowski und das a-Moll-Klavierkonzert von Edvard Grieg zu Gehör. Als Solist fungiert Markus Kaufmann, am Pult steht sein Bruder Pascal Kaufmann.

Letzterer ist seit 2018 Kantor und Kirchenmusiker der Kirchgemeinde Augustusburg, und hatte in diesem Jahr gemeinsam mit zahlreichen befreundeten Musikern und weiteren freiwilligen Helfern erfolgreich den 1. Augustusburger Musiksommer aus der Taufe gehoben. Wöchentliche samstägliche klassische Kurzkonzerte auf hohem künstlerischen Niveau steigerten von Ende Mai bis Anfang August die Attraktivität der Schlossstadt zusätzlich und sorgten für zahlreiche Besucher.

Wie der Musiksommer, so ist auch die Existenz der Jungen Philharmonie deren Gründer Kaufmann zufolge auf Dauer angelegt. Ihre 49 Mitglieder setzen sich unter anderem aus Studierenden der Musikhochschulen Leipzig und Dresden sowie Schülern vom dortigen Landesgymnasium für Musik, weiter entfernt studierenden sächsischen Musikern, solchen aus dem Augustusburger Land sowie jungen Preisträgern von "Jugend musiziert" zusammen. Drei große Konzertprojekte sind laut Kaufmann für das Jahr 2020 geplant - Auftakt und Finale des 2. Musiksommers sowie Sinfoniekonzert im September.

Karten für beide Sinfoniekonzerte in Augustusburg gibt es in allen "Freie Presse"-Shops.

meinticket.freiepresse.de

 

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