Anwohner verurteilen Raserei in 30er-Zone

OB Holuscha sagte zu, eine mobile Tempoanzeige montieren zu lassen

Falkenau.

Nach dem spektakulären Unfall auf der Dorfstraße in Falkenau, wo vergangene Woche ein Auto in die Flöha gerollt ist, haben Anwohner die Raserei kritisiert. Kaum ein Autofahrer würde sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometer pro Stunde halten, hieß es während der letzten Ortschaftsratssitzung. Die am Straßenrand parkenden Autos schränken zudem die Sicht auf die Straße ein. "Wir haben Angst um unsere Kinder", sagte ein Anwohner der Dorfstraße.

Oberbürgermeister Volker Holuscha (Linke) sagte zu, dass voraussichtlich Anfang nächsten Jahres die mobile Tempo-Anzeige an der Dorfstraße montiert werden soll, um die Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu erinnern. Die Anwohner begrüßten die Ankündigung. Die Stadt Flöha hat aktuell zwei solche Tempo-Anzeigen mit dem grün oder rot blinkenden Smiley-Gesicht im Einsatz. Damit werden Autofahrer nicht nur an die geltende Höchstgeschwindigkeit erinnert, das mobile Gerät zählt auch die Anzahl der Tempo-Verstöße und liefert damit wichtige Daten für mögliche verkehrsrechtliche oder bauliche Maßnahmen.

Tempo 30 wurde für die Dorfstraße in Falkenau im Juli 2010 angeordnet, sagt die Leiterin der Verkehrsbehörde, Katrin Jope. Der damalige Falkenauer Bürgermeister Martin Müller habe im Anhörungsverfahren dazu keine Einwände gehabt.

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