Bahnhof: Debatte um Tunnel

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Stadtrat fordert Nachbesserungen

Chemnitz.

"Waren Sie schon einmal im verlängerten Bahnsteigtunnel?", fragte Katharina Weyandt (Grüne) im Stadtrat. Zur Debatte standen Verbesserungen der Fußgänger-Verbindung zwischen Sonnenberg, dem Chemnitzer Hauptbahnhof und der Georgstraße. Weyandt zeigte sich zufrieden mit dem Erreichten: neue Fahrradständer wurden installiert, die neue Busanbindung an die Linien 21 und 31 läuft seit Mitte Dezember, ein zusätzlicher Handlauf und ein Graffiti-Schutz wurden eingesetzt sowie ein verbessertes Blindenleitsystem.

Es fehlen laut Weyandt noch Rampen für Fahrräder und Kinderwagen an der kurzen Treppe im Bahnsteigtunnel sowie Hinweisschilder für Gleise, Straßen und Busanbindungen. Zudem sei ein Ideenwettbewerb sinnvoll, um weiße städtische Wandflächen zu gestalten - besonders im Hinblick auf die Kulturhauptstadt 2025. Man könnte dabei auf kulturelle Aspekte der Stadt verweisen, etwa den Steinernen Wald. Zudem solle im März oder April ein Dialog mit Bürgern stattfinden, die den Tunnel häufig benutzen. Mit großer Mehrheit beschlossen die Räte, mit der Deutschen Bahn Gespräche aufzunehmen. Thema sollen die Rampen für Fahrräder und Kinderwagen an der kurzen Treppe im Bahnsteigtunnel sein, Hinweisschilder sowie ein sogenanntes taktiles Bodenleitsystem am Ausgang Georgstraße. Das bedeutet, das die Markierungen auch spürbar sind, zum Beispiel per Langstock von Menschen mit Sehbehinderung. Auch der Erfahrungsaustausch mit Nutzern des Bahnhofzugangs sowie der Ideenwettbewerb wurden beschlossen. Die Stadt soll einen Zeit- und Kostenplan erarbeiten. Dafür müssen die Verhandlungen mit der Bahn abgewartet werden und die Ergebnisse des Gestaltungswettbewerbs vorliegen. (bjsc)

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