Beliebte Vortragsreihe geht in die nächste Runde

Peter Emmerlich hat wieder in seinem Fundus gekramt. Die Bilder zeigt er zum Sommerfest der Feuerwehr Niederwiesa. Das Thema liegt diesmal jenseits der Ortsgrenzen.

Niederwiesa.

360 Zuschauer hatte Peter Emmerlich bei seinem ersten Geschichtsvortrag in Niederwiesa. Wie viele es nach 15 Jahren Laufzeit seiner Vortragsreihe "Eine Runde Heimatkunde" werden, wird sich am Donnerstag zeigen: Der ehemalige Wehrleiter eröffnet mit seinem neusten Vortrag das 25. Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Niederwiesa, das bis Sonntag gefeiert wird.

Seine beliebten Heimatkundevorträge gehören wahrscheinlich zu den heimlichen Stars der Sommerfeste. Peter Emmerlich hat sein privates Fotoalbum wieder nach besonderem Material durchforstet und dabei Interessantes zum Thema "Chemnitz - ein verlorenes Stadtbild" zusammengetragen. "Ich erzähle im Gerätehaus über die Stadtgeschichte von Chemnitz von der Gründung bis zur Zerstörung 1945", kündigt der 74-Jährige an.


Seit Jahrzehnten gehört es zu den Hobbys des Niederwiesaers, besondere Gebäude in der Umgebung abzulichten und diese zu dokumentieren. Seinen Fotoapparat hat er stets dabei, um schnell reagieren zu können, wenn ihm etwas Besonderes vor die Linse kommt. "Ich habe in den 1960er Jahren als Gastronom im Chemnitzer Hof gearbeitet. Dadurch ist mein Interesse für die Dokumentation von Gebäuden speziell im Gaststättenbereich entstanden", erzählt Peter Emmerlich. Weiterhin sammelt er Postkarten mit Motiven aus der Region.

So ist eine imposante Sammlung entstanden. "Mein Interesse an Geschichte war schon immer sehr groß. Für die Feuerwehr Niederwiesa habe ich 1966 eine Chronik zusammengetragen", berichtet er. Die kam sehr gut an. Seit dieser Zeit hat er sich noch mehr mit der Bestandsaufnahme von historischen Gebäuden in der Region befasst und regelmäßig den Kameraden und Kameradinnen der Ortsfeuerwehr Niederwiesa Fotovorträge präsentiert. Weil das Interesse immer größer wurde, ging er vor 15 Jahren damit an die Öffentlichkeit. "Die Resonanz war so groß, dass ich den Vortrag dreimal vor je 120 Leuten gehalten habe", erinnert er sich.

Für den Vortrag über Chemnitz hat er 350 Folien mit alten Bildern, Postkarten und Texten vorbereitet. Für Bewirtung ist gesorgt. "Chemnitz war nach 1900 aufgrund der vielen Parkanlagen und anderer Grünflächen die grünste Stadt von Sachsen. Das wissen viele nicht", sagt er. Über die Parks, Schwimmbäder und Kirchen sowie die Innenstadt will er am Heimatkundeabend berichten.

Der Vortrag beginnt am 13. Juni 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Niederwiesa. Der Eintritt ist frei.

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