Borstendorfer Freibad soll nächste Woche gefüllt werden

Arbeiten an Beckenmauer abgeschlossen - Öffnung wie geplant noch im Juni

Borstendorf.

Fans des Borstendorfer Freibades müssen sich noch etwas gedulden. Wie Grünhainichens Bürgermeister Günther Schneider (CDU) auf Anfrage mitteilte, soll der Start in die Badesaison in Borstendorf in der dritten Juniwoche erfolgen. Bis dahin heißt es weiter schwitzen.

Während im Erlebnisfreibad Gelenau an den ersten fünf Tagen seit der Eröffnung am Mittwoch vergangener Woche rund 900 Badbesucher gezählt wurden oder sich im Oederaner Erlebnisbad allein am Wochenende fast 1500 Gäste ins kühle Nass stürzten, laufen im Borstendorfer Freibad noch die Vorbereitungsarbeiten. "Aber wir liegen gut im Rennen", sagte Schneider. Seinen Worten zufolge sind die Instandsetzungsarbeiten an den Beckenmauern planmäßig abgeschlossen worden. Die ausgebesserten und mit Beton verfüllten Stellen im Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken seien bis auf eine Beckenseite mit einem Farbanstrich versehen worden. "Wenn das Wetter mitspielt, werden die noch ausstehenden Malerarbeiten in den nächsten Tagen erledigt, damit in der kommenden Woche mit dem Füllen des Beckens begonnen werden kann", erläuterte der Bürgermeister. Er sei zuversichtlich, dass das Bad in der Woche darauf wie geplant öffnen könne, so Schneider.


Das Borstendorfer Bad ist seit diesem Jahr das einzige Freibad im Verwaltungsverband Wildenstein. Das Grünhainichener Bad war im März aus Kostengründen geschlossen worden. Da das Minusgeschäft laut Verwaltung in Grünhainichen größer war als in Borstendorf, soll künftig alle Kraft in das dortige Bad gesteckt werden. Kurz darauf wurden beim Ablassen des Wassers in Borstendorf Schäden am Mauerwerk des Schwimmbeckens festgestellt, die größere Instandhaltungsarbeiten erforderlich machten. Um den in diesem Monat geplanten Saisonstart nicht zu gefährden, hatte der Bürgermeister die Bauarbeiter per Eilentscheid ins Bad geschickt, um sofort mit der Instandsetzung der maroden Mauern beginnen zu können. Finanziert wird die Maßnahme durch Umschichtung im Haushalt.

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