Bürger können Kandidaten für Landtag auf den Zahn fühlen

Wahlen 2019 Die Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen und die "Freie Presse" veranstalten in den fünf Wahlkreisen des Erzgebirgskreises fünf Wahlforen. Eingeladen sind die aussichtsreichsten Bewerber um die Direktmandate.

Borstendorf.

Ärzte- und Lehrermangel, Löcher bei der Breitbandversorgung, Lücken im öffentlichen Nahverkehr, holprige Straßen, abgehängte ländliche Räume - bei allen Erfolgen Sachsens in der Zeit seit der politischen Wende gibt es offensichtlich noch jede Menge zu tun. Wer hat die besten Lösungen für die Probleme, wem trauen die Bürger im Erzgebirgskreis in den nächsten fünf Jahren die richtigen Entscheidungen zu? Und wer soll sie dafür im neuen Sächsischen Landtag direkt vertreten?

Schon in wenigen Wochen können die Bürgerinnen und Bürger ihre Entscheidung fällen. Am 1. September wird im Freistaat der neue Landtag gewählt. Die Wahl wird deutschlandweit mit Spannung erwartet. Beim Urnengang geht es jedoch nicht nur um Stimmen für die jeweilige Partei, sondern auch um das Direktmandat des jeweiligen Wahlkreises. Allein im Erzgebirgskreis gibt es davon fünf der insgesamt 60 im Freistaat.


Die Kandidatinnen und Kandidaten dafür will die "Freie Presse" gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen aufs Podium holen. Eingeladen sind jeweils die Direktkandidaten der sechs aussichtsreichsten Parteien: CDU, SPD, Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, AfD.

In den insgesamt fünf Wahlforen im Juli und August in Eibenstock, Annaberg-Buchholz, Marienberg, Schwarzenberg und Stollberg (siehe Grafik) sollen die Frauen und Männer dem Publikum Rede und Antwort stehen. Welche Ziele verfolgen sie? Was treibt sie an? Wie wollen sie erzgebirgische Interessen in Dresden vertreten? Welche Koalition würden sie eingehen, welche nicht?

Die "Freie Presse" wird vor dem jeweiligen Wahlforum die Bewerber kurz vorstellen und mögliche inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung umreißen. Das letzte Wort haben die Gäste der Veranstaltung. Sie bestimmen bei der etwa zweistündigen Veranstaltung, welches Thema zuerst diskutiert wird. Zudem können auch Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten gerichtet werden.

Moderiert werden die Foren von Redakteuren der "Freien Presse"; als Organisator tritt die Landeszentrale für politische Bildung auf. Sie stellt in allen 60 sächsischen Wahlkreisen Foren auf die Beine. Partner ist jeweils die größte Tageszeitung vor Ort.

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