Der neue Mittelbau steht schon

Im Frankenberger "Taka-Tuka-Land" werden die ersten Veränderungen sichtbar. Die Kita bekommt einen Aufzug und ein neues Treppenhaus.

Frankenberg.

Das "Taka-Tuka-Land" ist nicht nur die größte Kindereinrichtung der Stadt Frankenberg, sondern derzeit auch eine große Baustelle. Für 4,2 Millionen Euro wird sie bis Ende des Jahres umgebaut, dann ziehen 240 Kinder aus der Neubausschule zurück in ihr Domizil. Die "Freie Presse" hat sich auf der Baustelle umgeschaut und die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.

Neuer Mittelbau: Der Mittelbau wurde bereits komplett abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Diese Veränderung ist auch die prägnanteste. Früher waren dort die Schaltzentrale für die Fernwärme und die Technik untergebracht. "Jetzt ist dort ein neues Treppenhaus und ein Aufzug als behindertengerechter Zugang entstanden", berichtet Tobias Rogal, Projektsteuerer bei der Wohnungsgesellschaft Frankenberg. Die bestehenden beiden Innen-Treppenanlagen, die auch erhalten werden sollen, genügen laut Rogal nicht, um die brandschutztechnischen Anforderungen zu erfüllen. Künftig ist das neue Mittelgebäude auch der Hauptzugang zur Einrichtung. Von hier aus sind alle Geschosse erreichbar. Der Hauptzugang ist ebenerdig.

Untergeschoss: Auch dort gibt es eine wesentliche Neuerung. "Die Kochküche fällt weg", berichtet Sandra Saborowski, Bildungsmanagerin in der Stadtverwaltung. Dafür gibt es jetzt nur noch eine Ausgabestelle für das Essen, das angeliefert wird. Grund: Die so frei werdenden Räume der ehemaligen Küche können als Profilräume genutzt werden. Zudem entsteht ein großer Mehrzweckraum, wo auch Themenabende für die Eltern angeboten werden. Laut Sandra Saborowski werden künftig die Profilräume und der Mehrzweckraum von allen Kindern genutzt, das Untergeschoss bleibt aber wie bisher der Krippenbereich. Neben dem Einbau einer Wärmedämmung wird auch der Sanitärbereich neu gestaltet, berichtet Projektsteuerer Tobias Rogal. Die Hausanschlüsse, die früher im Mittelbau waren, sind jetzt im Untergeschoss untergebracht.

Erdgeschoss und Obergeschoss: Erdgeschoss und Obergeschoss bleiben weiterhin den Kindergartenkindern vorbehalten. Neben den Gruppenräumen gibt es den sogenannten Früh- und Spätdienstbereich. "Dort können vor oder nach der Betreuung zum Beispiel Elternberatungen stattfinden oder Therapien, wie Ergotherapie oder Logopädie für die Kinder angeboten werden, die dann kurze Wege hätten", sagt Sandra Saborowski. Teilweise wurden Türen versetzt und Wände herausgebrochen, um größere Räume zu schaffen. Technisch wird alles auf neuesten Stand gebracht. Fast alle Räume erhalten eine Fußbodenheizung.

Außengelände: Auch das wird nach der Fertigstellung kaum wiederzuerkennen sein. Laut Tobias Rogal soll künftig eine Ringstraße vom Haupteingang großzügig um das Gebäude herum führen. Diese können die Kinder mit ihren Spielzeugfahrzeugen nutzen. Angedacht sind auch verschiedene Themenbereiche. Neben einem Piratenschiff, sind unter anderem ein Matschplatz, ein Hexengarten mit Kräutern, ein Naschgarten, eine Felsenbucht und mehr geplant.

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