Englisch-Abistartet trotz Bus-Streiks pünktlich

Auch Regiobus von Aktion betroffen - Flöhaer Schule erwartet keine Probleme

Flöha/Mittweida.

Der Warnstreik im regionalen Linienverkehr macht sich auch in Mittelsachsen bemerkbar. Denn unter den Verkehrsgesellschaften, deren Angestellte am heutigen Mittwoch bis 8 Uhr die Arbeit niederlegen wollen, ist auch das mittelsächsische Busunternehmen Regiobus. Wie viele seiner Mitarbeiter sich an dem Streik beteiligen, war für Geschäftsführer Michael Tanne am Dienstag zwar nicht absehbar. "Aber selbst wenn es wenige sind, rechnen wir mit erheblichen Auswirkungen im Linienverkehr." Betroffen sei auch die Schülerbeförderung am Morgen. "Bis das System wieder in den Tritt kommt, wird es nach Streikende wohl noch eine Stunde dauern", prognostizierte Tanne. Bis etwa 9 Uhr könne es daher zu Einschränkungen kommen.

Zugleich stehen ab 8 Uhr sachsenweit Abiturprüfungen unter anderem in Englisch, Russisch und Spanisch an. "Wir wollen unsere Schüler zum Studium schicken", antwortete die Schulleiterin des Flöhaer Pufendorfgymnasiums, Sylvia Noack, auf die Frage, ob der Warnstreik für die Abiturienten ein Hindernis sei. Sie rechnet nicht mit Problemen. Die Schüler seien zum Thema Fehlzeiten belehrt worden. In die schriftliche Englisch-Prüfung gehen in Flöha 30 Abiturienten.

Die Angestellten des Regionalverkehrs wollen mit dem Streik ihren Forderungen nach höheren Löhnen Nachdruck verleihen. So soll das Einstiegsgehalt von derzeit 12,30 auf 15,66 Euro pro Stunde steigen. "Wir gehen davon aus, dass in dieser Zeit im gesamten Gebiet kein Bus unterwegs sein wird", sagte Gerd Doepelheuer, Landesfachbereichsleiter für Verkehr bei der Gewerkschaft Verdi. (mit ka)

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