Eppendorfer Bürgerpreis erhält Neuauflage

Die Preisträger hat der Gemeinderat schon ausgewählt. Doch den Vereinsempfang wird es diesmal nicht geben - eine Alternative muss her.

Eppendorf.

Auch wenn das gesellschaftliche Leben durch die Coronapandemie in den vergangenen Monaten allerorts auf ein Minimum gesunken ist, wird die Gemeinde Eppendorf dennoch für 2020 die Bürgerpreise verleihen. Das hat Bürgermeister Axel Röthling (SPD) deutlich gemacht.

Der Gemeinderat stellte dafür im November in nichtöffentlicher Sitzung die Weichen, indem er die Preisträger auswählte. "Ich kann derzeit keine Namen nennen. Aber wie im vorigen Jahr wird die Anerkennung gleich mehrmals vergeben", sagte das Gemeindeoberhaupt. Vor Jahresfrist ging der Preis an Wolfgang Thomas, Christian Prokot, Reiner Rechenberger sowie den Schnitzzirkel, deren Mitglieder sich vor allem um den Auf- und Abbau sowie die Pflege der Pyramide kümmern. Traditionell wurden die Kandidaten in der Vergangenheit zum Vereinsempfang Anfang jeden Jahres ausgezeichnet. Doch diese Veranstaltung wird es 2021 wegen Corona vorerst nicht geben. "Wir haben im Moment absolut keine Planungssicherheit. Deshalb kann ich auch keinen Termin nennen", erklärte Röthling. Doch ihm und dem Gemeinderat sei es wichtig, die Preise "nicht nur auf dem Papier", sondern in angemessenem Rahmen zu übergeben. "Wir versuchen, eine geeignete Alternative zu finden", versicherte das Gemeindeoberhaupt.

Der Eppendorfer Bürgerpreis erlebte seine Erstauflage im Jahr 2002. "Der Bürgerpreis soll an Personen verliehen werden, die sich über einen längeren Zeitraum ehrenamtliche für das Gemeinwohl in Eppendorf und den Ortsteilen Großwaltersdorf sowie Kleinhartmannsdorf eingesetzt haben", erläuterte Röthling.

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