Erinnerung und Mahnung zum Volkstrauertag

Bei Gedenkveranstaltungen ist am Sonntag auch in Freiberg der Opfer von Gewaltherrschaft und Kriegen gedacht worden.

Freiberg.

An das Leid der KZ-Insassen im damaligen Außenlager ist bei einer Gedenkveranstaltung im Foyer des Berufsschulzentrums Julius Weisbach am Schachtweg in Freiberg am gestrigen Sonntag gedacht worden. Anlässlich des Volkstrauertages erinnerte Jörg Höllmüller, zweiter Stellvertreter des Landrates Matthias Damm, an der Gedenktafel für die Verstorbenen daran, dass auf dem Gelände des BSZ Baracken für Arbeiten der KZ-Insassen standen. Höllmüller sprach von einem "Ort der Erinnerung und der Mahnung, dass so etwas nie wieder passieren darf.

Zwei Sonntage vor dem ersten Advent wird seit 1952 deutschlandweit der Volkstrauertag begangen. Damit wird an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen erinnert. Um gemeinsam Zeichen zu setzen für den Erhalt des Friedens und der Demokratie, hatte auch die Stadtverwaltung Freiberg gemeinsam mit Vereinen und Verbänden Bürger der Stadt zu Kranzniederlegungen und stillem Gedenken aufgerufen.

Im Vorfeld hatte die Stadt Gedenkstätten mit Blumen geschmückt, darunter das Kriegerdenkmal im Johannispark, die Gedenkstätten für die Kriegsgefallenen der Gemeinde Lossnitz/Lößnitz, für die Kriegsgefallenen der Gemeinde Zug, die Gedenkstätte für die Oktoberopfer, die Kriegsgräber auf dem Donatsfriedhof sowie den Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus, Donatsfriedhof. (mer)

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