Erzgebirgs-Miniaturschau Oederan ist insolvent: Bangen um Sachsens berühmtesten Miniaturpark

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Sinkende Besucherzahlen, schrumpfender Verein, Fehler im Management: Das Klein-Erzgebirge ist in Not. Was kommt nach der Insolvenz der Betreibergesellschaft?

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    0
    Pedaleur
    02.03.2021

    Das Klein- Erzgebirge in den Besitz der Stadt Oederan zu überführen, könnte nützlich sein, aber vielleicht auch zu starr. Immerhin braucht es die ehrenamtliche Arbeit und die ist vermutlich bei einer Identifikation der Ehrenamtlichen mit einem Verein realistischer zu organisieren. Es gibt sicher einige Möglichkeiten die man spinnen könnte. Kooperationen zw. Stadt und Verein, z.B. könnte der Bauhof bei der Pflege und Ordnung helfen. Eine Neuaufstellung der Förderung mit mehr städtischem Anteil, hier scheint ja der Kulturraum offen zu sein. Die Überführung in das Eigentum der Stadt und die Umwandlung des Vereins nach der Insolvenz in einen Förderverein oder als Neugründnung und einen Schlussstrich unter die bisherige Struktur. Eines wird bleiben, es wird zukünftig immer schwerer, Menschen für ein Ehren- oder sogar ehrenamtliches Vorstandsamt zu begeistern.

  • 3
    1
    726088
    01.03.2021

    Der Parkt machte schon länger einen etwas verwahrlosten Eindruck. Inklusive der demotivierten Mitarbeiter, die wir dort erleben durften. Das Unkraut zwischen den Miniaturen sprach Bände.

    Trotzdem unendlich traurig, dass dieses Kleinod jetzt den Bach runter geht. Die Stadt sollte es weiterführen. Wirtschaftlich zu betreiben wird es wohl nicht sein. Aber das sind kommunale Schwimmbäder und Theater auch nicht...

  • 6
    0
    Deluxe
    10.02.2021

    Hier kann es doch nur einen geben, der Grundstück und Miniaturen übernimmt: Die Stadt Oederan.
    Das Haus am Klein Erzgebirge sollte ebenfalls die Stadt aus der Insolvenzmasse kaufen und dann an einen Wirt verpachten.

    Zugegeben, wir leben derzeit in ungünstigen Zeiten für jemanden, der eine Gastwirtschaft übernehmen will. Aber es wird auch eine Zeit nach Corona geben. Kulturgüter wie das Klein Erzgebirge sind weder im Vereinsmaßstab noch als Firmen wirtschaftlich tragfähig. Das kann nur die öffentliche Hand übernehmen und ja, das wird jedes Jahr Geld kosten und keine Gewinne abwerfen. Auch in Zukunft nicht.

    Das Heimateck in Waschleithe wird auch von einem Verein geführt - aber dort hat man keine Bauinvestitionen in solcher Höhe getätigt.

  • 7
    0
    RebelYell
    10.02.2021

    Ein Glück war ich voriges Jahr nochmal dort. Trotz der Einschränkungen durch Corona ein wunderbarer Tag mit Ausstellung und Gaststätte, beides sehr gelungen. Es wäre schade drum, wie es rüberkommt fehlten wohl einige helfende Hände, dann geht's bergab wie in vielen Vereinen.

    Alles Gute für einen Wiederaufbau. Das Kleinod muss erhalten werden.