Hoffnung für Neubau der alten Baumwolle

In der morgigen Sitzung des Flöhaer Stadtrates geht es um die Zukunft eines Bauwerks. Bürgermeister Volker Holuscha will einen Investor präsentieren.

Flöha.

Wenn am 13. Mai anlässlich des "Tages der Städtebauförderung 2017" auf dem Gelände der alten Baumwolle in Flöha die Türen des sogenannten Neubaus aufgeschlossen werden, könnten die Betrachter vielleicht das letzte Mal das historische Bauwerk in diesem ursprünglichen Zustand inspizieren. Dann wird Flöhas Stadtchronist Lothar Schreiter nämlich in drei Durchgängen (10, 12 und 14 Uhr) durch Teile des alten Gebäudes führen.

Allerdings scheinen die Tage des tristen Daseins für das Industriebauwerk gezählt. Denn zur nächsten öffentlichen Stadtratssitzung, die morgen, 19 Uhr im Wasserbau der alten Baumwolle beginnt, wird ein Nutzungskonzept für die Immobilie vorgestellt. Wie Bürgermeister Volker Holuscha (Linke) gestern auf Anfrage mitteilte, wird morgen ein Investor erstmals der Öffentlichkeit seine Pläne für den Neubau präsentieren. "Er wird im Rahmen seines Vortrags nicht nur darlegen, was er vorhat, sondern auch in welchem Zeitraum die Investition erfolgen soll", sagte das Stadtoberhaupt, das den Namen des Investors aber vor der Stadtratssitzung noch nicht nennen wollte. Es handele sich um einen vertrauenswürdigen und renommierten Unternehmer, der deutschlandweit aktiv sei. Er habe noch einmal vergangene Woche zugesichert, an der Ratssitzung teilzunehmen. Holuscha hatte es sich auf die Fahnen geschrieben, bereits bis Ende 2016 in der Sache vorwärtszukommen und ein Ergebnis zu präsentieren. "Die Verkaufshandlungen für den Erwerb des Areal haben sich allerdings länger hingezogen. Doch jetzt liegen belastbare Fakten auf dem Tisch", sagte der Oberbürgermeister.

Während der Sitzung wird es auch um die Zukunft eines weiteren Grundstücks gehen. Denn die Stadträte wollen über die Nachnutzung des ehemaligen Kraftverkehrsstützpunktes an der Feldstraße beraten. Dort wurden unlängst die alten Garagen und Gebäude, die seit Jahren nicht mehr genutzt wurden, durch eine Fachfirma abgerissen.

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